#61

RE: Die Bekämpfung des Virus ist gefährlicher als der Virus selber

in Ohne Photo 22.12.2020 19:10
von kassandro • 719 Beiträge

Mittlerweile ist das mutierte Virus in aller Munde. Ob allerdings diese Mutation für die zweite Welle verantwortlich ist, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Es kann ein anderes mutiertes Virus oder gleich mehrere sein, aber ohne eine massive Veränderung des Virus ist eine solch heftige zweite Welle nicht denkbar. Das war mir im Gegensatz zu unseren Virologen schon vor über einem Monat klar. Das ganze zeigt vor allem deren penetrante Unfähigkeit.

Viren mutieren ständig. In fast allen Fällen sind diese Mutationen irrelevant. Hat jedoch eine Mutation einen Selektionsvorteil, so kann es sich gegen andere Virenstämme durchsetzen. Mutiert beispilesweise das Virus so, dass er gegen die mittels des Impfstoffes gebildeten Antikörper immun wird, so setzt sich dieser Virenstamm durch, und der Impfstoff wird wirkungslos. So gesehen ist es ein Vorteil, das wir eine Vielzahl von Impfstoffen bekommen werden.


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zuletzt bearbeitet 22.12.2020 19:19 | nach oben springen

#62

RE: Die Bekämpfung des Virus ist gefährlicher als der Virus selber

in Ohne Photo 23.12.2020 06:24
von kassandro • 719 Beiträge

Auch unser Oberwirrologe Christian Drosten darf natürlich mit seinem Senf beim "mutierten Virus" nicht sparen. Auf der einen Seite beschwichtigt er mit den Worten "Ich glaube nicht, dass wir da bald ein größeres Problem kriegen" andererseits sorgt er mit dem Satz "Das sieht leider nicht gut aus." für Unruhe. Auf der einen Seite will er den Virus "in D bisher nicht gesehen" haben, andererseits sei das "Mutierte Coronavirus wohl schon in Deutschland angekommen". So liegt man natürlich immer richtig.

Bezeichnend für Drostens Denkweise ist dieser Satz aus dem bereits weiter oben zitierten Tweet:

Zitat
Positiv ist, dass Fälle mit der Mutante bisher nur in Gebieten zunahmen, wo die Gesamtinzidenz hoch oder ansteigend war. .


Soll der mutierte Virus ausgerechnet in Gebieten zunehmen, wo die Gesamtinzidenz niedrig und abnehmend ist? Wenn sein Merkmal die höhere Infektiosität ist, dann sorgt er schon selber für eine hohe Inzidenz.
Weiter führt er aus:

Zitat
Kontaktreduktion wirkt also auch gegen die Verbreitung der Mutante.


Auch das ist eine Binsenweisheit und er will damit offenbar damit für einen möglichst langen und harten Lockdown werben. Andersdenkende beschimpft er in einem weiteren Tweet indirekt als Massenmörder:

Zitat
Wolfram Henn und Ralf Bartenschlager wollen Menschenleben retten, sonst nichts. Die nicht endenden Angriffe auf seriöse Wissenschaftler und die stetige Verballhornung ihrer Aussagen werden in diesem Winter noch Tausende das Leben kosten. #SchwereSchuld


Der Medizinethiker Wolfram Henn ist zuvor mit einer jeglichen Ethik unwürdigen Aussage aufgefallen:

Zitat
Corona-Impfverweigerer sollten ein Dokument bei sich tragen mit dem Inhalt: "Ich will, wenn ich krank werde, mein Intensivbett und mein Beatmungsgerät anderen überlassen.


Dafür hat er sich einen massiven Shitstorm eingehandelt, und die Kitiker dieser neuen Art von Ethik sollen jetzt Massenmörder sein.
Ralf Bartenschlager wiederum hat einen Aufruf gegen die Virologen Streeck und Schmidt-Chanasit initiiert, die Lockdowns für keine Lösung des Epidemie-Problems halten. Verballhornt oder heftig attackiert wurde Bartenschlager allerdings nie. Wer hier die gemeinten Massenmörder sein sollen, ist mir unklar. Insgesamt ist dieser Drosten-Tweet ein ungehuerlicher Angriff auf die Meinungsfreiheit. Nicht jeder, der anderer Meinung als der Oberwirrologe und seine Gesinnungsgenossen ist, ist gleich Massenmörder. Für ebenso unpassend und zudem jursitisch schwachsinnig halte ich allerdings die Abmahnung von Drosten durch einen mir bislang unbekannten Rechtsanwalt, die von der rechten Szene bejubelt wird. Auch Herr Drosten hat ein Recht auf Irrtum und davon hat er reichlich gebrauch gemacht.


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#63

RE: Die Bekämpfung des Virus ist gefährlicher als der Virus selber

in Ohne Photo 24.12.2020 04:45
von kassandro • 719 Beiträge

Eine weitere Folge aus der Serie "Wasser predigen, Wein trinken". Im Landtag von Baen-Württemberg gibt es oder besser gab es ein Nobel-Restaurant namens Plenum 1961, auf das unsere ebenso noblen Volksvertreter auch im Lockdown nicht verzichten wollten. Da es als Restaurant eigentlich wegen des Lockdowns eigentlich geschlossen werden müsste, haben unsere trickreichen Politiker das Edelrestaurant kurzerhand in die nobelste Betreibskantine der ganzen Welt umgewandelt. Betriebskantinen sind nämlich vom Lockdown ausgenommen. Und damit das schlemmen so richtig Spaß macht, verzichtet man in dieser Betriebskantine auch größzügigerweise auf Masken und Mindestabstand. Manche sind eben gleicher als andere: https://reitschuster.de/post/weihnachtsw...rd-zur-kantine/


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