#46

RE: Die Bekämpfung des Virus ist gefährlicher als der Virus selber

in Ohne Photo 14.05.2020 08:58
von kassandro • 655 Beiträge

Der Virologen Christian Drosten etabliert sich mehr als der schlimmste Corona-Schreihals. Hier bügelt er den Nobelpreisträger Luc Montagnier für die umstrittene These, dass das Virus von den bösen Chinesen geschaffen worden wäre, als senilen Deppen herunter. Er argumentiert dabei mit Fledermaus-Infketionsthese, die er selbst anderer Stelle in Zweifel gezogen hat. Montagnier ist sicherlich schon seit einiger Zeit aus der aktiven Forschung heraus, aber wenn seine Meinung dann schon wertlos wäre, wie Drosten behauptet, würde dies nicht gerade für die Stabilität seiner wissenschaftlichen Zunft sprechen. Gerade die Stabilität der Aussagen einer Wissenschaft ist aber ein zentrales Qualitätskriterium. Drosten desavouiert durch diese Argumentation seine eigene Wissenschaft, um deren wissenschaftliche Qualität es aber auch nach meiner Ansicht schlecht bestellt ist.


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#47

RE: Die Bekämpfung des Virus ist gefährlicher als der Virus selber

in Ohne Photo 29.05.2020 07:02
von kassandro • 655 Beiträge

Wasser predigen und Wein trinken - dieser bekannte Spruch feiert auch in der Corona-Zeit fröhliche Urstände. Unsere Politiker verschreiben dem dummen Volk Masken und Mindestabstand, um es vor sich selbst zu beschützen. Diese Gebote halten sie selbst nur vor der Kamera ein. Fühlen sie sich unbeobachtet, pfeifen sie auf diese Schikanen, wie hier Bundesinnenminister Seehofer nach seinem Auftritt vor dem Mautuntersuchungsausschuss:


Außer einer Sekträterin trägt hier keiner eine Maske, selbst die sonst für diese Maßnahmen so engagierte Lügenpresse nicht. Auch der Mindestabstand ist diesen Leuten völlig egal.
Besonders charakterlos der Auftritt des ÜBaZ (=Übelster Bundespräsident aller Zeit) in einem Krankenhaus:



Noch verlogener als die deutschen sind die österreichischen Coronauten. So nahm der Ösi-Kanzler Sebastian Kurz vor einigen Wochen im Kleinwalsertal ein ordentliches Bad in der Menge - natürlich ohne Maske und oft auch ohne Mindestabstand:

Während er seinem dummen Volk Wochen lang den Besuch beim Frseur verbot, wurde er vor fast jedem öffentlichen Auftritt frisch frisiert, um ja nicht sein Image als Schwiegersohn der Nation gefährten.

Was dem Bundeskanzler recht ist, muss dem Bundespräsidenten billig sein, sagte sich Alexander van der Bellen und überschritt die behördlich angeodrnete Sperrstunde um 90 Minuten. Immerhin hat sich van der Bellen als einziger der hier vorgestellten Coronauten für seinen Gesetztesbruch entschuldigt und sogar angekündigt, dass er für eine eventuelle Geldstrafe des Wirtes geradestehen möchte. Er selbst kann als Bundespräsident nicht belangt werden.

Selbstverständlich darf bei der Corona-Verlogenheit auch die große Bevormundungspartei nicht fehlen. Deren österreichischer Vorsitzender Werner Kogler wurde doch glatt im Supermarkt ohne Maske erwischt. Zum damaligen Zeitpunkt war das Masken tragen in Supermärkten allerdings nur eine dringende Empfehlung und keine gesetzliche Pflicht. Kogler halt also im Gegensatz zu den vier vorherigen Coronauten kein Gesetz verletzt sondern nur Verlogenheit demonstriert. Solches Verhalten ist schon von unseren Klimafreunden bestens bekannt. Sie pflegen einen großen CO2-Abdruck und wählen für ihre üppigen Konferenzen gerne exotische Ziele in fernen Ländern - der dumme Steuerzahler bezahlt ja alles - und pflanzen dann zum Ausgleich gern ein paar Bäumchen - slebstverständlich wieder auf Kosten des Steuerzahlers. Man spricht deshalb auch gerne vom Klima-Jetset.


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zuletzt bearbeitet 31.05.2020 08:52 | nach oben springen

#48

RE: Die Bekämpfung des Virus ist gefährlicher als der Virus selber

in Ohne Photo 31.05.2020 08:41
von kassandro • 655 Beiträge

Bei Donald Trump empören sich unsere Lügenstrolche hingegen mit großer Hingebung, wenn der mal wieder ohne Maske auftritt:
https://www.stern.de/politik/ausland/new...mp-9260138.html
https://www.spiegel.de/politik/ausland/d...8c-6e8b501bd3ac
https://www.spiegel.de/politik/ausland/c...16-63e7b5cb5555
https://www.welt.de/politik/ausland/arti...eine-Maske.html
Im Gegensatz zu unseren Politikern und ihrem Propaganda-Anhang verzichtet Trump auch vor der Kamera auf Masken und ist damit ein bisschen ehrlicher. Das kann natürlich seine mitunter grob schwachsinnigen Beiträge zu dem Thema wie z.B. die Injektion von Desinfektionsmitteln nicht entschuldigen. Wenn Trump irgendwo etwas aufschnappt, dann entwickelt er das oft mit seinem sehr mäßigen Bildungshorizont weiter, und er macht ohne Rücksprache mit Experten dann Schnellschüße, die ihn dann naiv oder gar lächerlich ausschauen lassen. Unsere Politiker sind in der Regel auch nicht gebildeter, aber sie haben gelernt auf solche absurden Schnellschüsse zu verzichten.


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#49

RE: Die Bekämpfung des Virus ist gefährlicher als der Virus selber

in Ohne Photo 04.06.2020 22:25
von kassandro • 655 Beiträge

Wie breitet sich der Virus aus?
Das Robert-Koch-Institut behauptet noch immer (Stand 4.06.2020), dass sich das Virus hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion ausbreitet. So ein Tröpfchen verdunstet recht schnell oder fällt zu Boden. Die Reichweite ist also sehr kurz, je wärmer die Temperaturen desto kürzer. Das sieht man am besten, wenn man Glas anhaucht. Dann werden vom Mund eine Menge solcher Tröpfchen ausgeatmet, die sich auf dem Glas kondensieren. Je größer der Abstand zum Glas desto weniger kommt dort an, die Tröpchen sind dann schon vorher verdunstet.

Was aber passiert, wenn die Tröpfchen verdunsten?
Meine These ist, dass sie dann wie extrem kleine Staubpartikel in der Luft schweben. Wegen ihrer sehr geringen Größe (um die 100 Nm) können sie sehr lange dort schweben und bleiben dort infektiös. Natürlich muss man viele solcher Viren einatmen, um selbst ein sehr schwaches Immunsystem zu überwältigen. Es müssen also viele solchen Virentröpfchen verdunsten und es darf nur wenig Luftaustausch stattfinden. Ein infektiöser Mensch muss sich also lange in einem Raum mit möglichst kleinen Luftvolumen und möglichst schlechtem Luftaustausch aufhalten, um andere Menschen zu infizieren. Diese müssen sich auch möglichst lang in solch verseuchter Luft aufhalten. Das Paradebeispiel ist das mittlerweile weltberühmte Kitzloch in Ischgl, von wo aus ein einziger deutscher Barkeeper das Virus über ganz Europa ausgebreitet hat. Typisch der erste Virusfall in Deutschland bei der Firma Webastos in Bayern. Dort wurden 16 Mitarbeiter bei Besprechungen in einem nur 12 qm großen Besprechungszimmer von einer chinesischen Mitarbeiterin, die sich wohl bei ihren Eltern in China angesteckt hat, angesteckt. Langer Aufenthalt von Infizierern und zu Infizierenden in einem möglichst kleinen Raum mit geringen Luftaustausch. Der erste Corona-Hotspot dann im Landkreis Heinsberg in Gangelt. Dort lassen sich alle Infektionen auf eine Karnevalsveranstaltung am 15.02 in einem geschlossen Raum zurückführen. Auch der jüngste Fall im Göttinger Iduna-Center ist von diesem Typ, ebenso die Corona-Hotspots in den engen Unterkünften des ausländischen Personals von Schlachthöfen. Immer wieder geschlossene Räume, aber keine Infektionen im Freien. Ich hab diese These schon am 23.04 vertreten. Gegen diese These spricht auf den ersten Blick der Fall Bergamo. Dort hat sich wahrscheinlich das Corona Virus beim Champions League Spiel Atlanta Bergamo gegen den FC Valencia ausgebreitet und so ein Fußballspiel findet im Freien statt. Dieser These stimme auch ich zu. Allerdings haben sich die Bürger von Bergamo eben nicht im Freien angesteckt. Weil das Stadion in Bergamo zu klein war fand das Spiel in Mailand statt. Fast ganz Bergamo machte sich deshalb in völlig verstopften Zügen auf den Weg von Bergamo nach Mailand und zurück. Wegen der völligen Verstopfung der Züge dauerte die Hinfahrt drei statt einer Stunde. Nach dem grandiosen 4:1 Sieg des Außenseiters wurde natürlich kräftig. In Zügen und Kneipen, da sind die Fußballfans auf engstem, geschlossenen Raum zusammengekommen und dort haben sie sich meiner Meinung nach auch infiziert, nur sehr wenige wahrscheinlich im Stadion durch Tröpfcheninfektion. Beim Spiel RB Leipzig -Totenham Hotspur am 10.03 waren auch 50.000 Fans im Stadion, darunter auch etliche Infizierte. Infektionsketten sind dort keine entstanden. Das war das letzte Spiel mit Zuschauern in Deutschland. Man war damals schon vorsichtiger mit dem feiern und der An- und Abreise, die auch viel kürer war- Das war der fundamentale Unterschied zu Bergamo. Im Freien war der Unterschied dagegen gering. Beim Champions League Spiel Liverpool gegen Athletico am 11.03 ist die Bilanz nicht ganz so erfreulich. Es gab keine lange Anreise und zu feiern gab es im Gegensatz zu Bergamo und Leipzig auch nichts. Trotzdem etwa einen Monat später eine erhöhte Todesrate in Hospitälern Liverpools. Ähnlich beim Cheltenham-Festival vom 10-13.03. Die Entwicklung bei den beiden Events in England ist allerdings weit weniger explosiv als in Bergamo, das zu dem Corona-Zentrum Italien. Eine klare epidemiologische Untersuchung der erhöhten Corona-Fallzahlen bei diesen Events gab es allerdings nicht, insbesondere wurde die Frage nicht beantwortet, wo sich die Infizierten bei diesen Events aufgehalten haben. Eine simple Erklärung wie in Bergamo gibt es nicht, dafür sind auch die Fallzahlen pro Einwohner viel geringer.

Mit Ausnahme der beiden englischen Events würde ich von einer klaren anekdotische Evidenz für meine These, dass die Verberitung des Virus hauptsächlich in geschlissenen Räumen stattfindet, sprechen. Auf anekdotischer Evidenz kann man natürlich keine wissenschaftlichen Aussagen gründen. Bestenfalls kann man von einer intelligenten Spekulation reden. In einer empirischen Wissenschaft gibt sie jedoch den Weg vor den man mit sorgfältiger statistischer Analyse gehen sollte. Ich persönlich habe dafür nicht die Mittel in der Hand, die Virulogen haben mehr, können oder wollen diese aber nicht produktiv nutzen. Am besten wäre natürlich die vor einigen Wochen hier beschriebene Corona-App, die nicht von Verbrecherschützern verpanscht werden darf und deren Datenmaterial, von intelligenten Köpfen, also nicht von Drosten & Co analysiert. Hätte man die schon von Anfang an gehabt, so hätte man mit sehr begrenzten wirtschaftlichen Einschnitten den zielgenauer und auch effektiver bekämpfen können.
Natürlich haben selbst unsere Virologen mittlerweile begriffen, dass sich das Infektionsgeschehen weitgehend in geschlossenen Räumen abspielt, sie wollen jedoch unbedingt ihren Unfehlbarkeitsschein behalten, statt Irrtümer einzuräumen und die daraus abgeleiteten Maßnahmen, die ein enormes weltweites Unheil angerichtet haben. Stattdessen vernebeln sie das Bild mit sogenannten Aerosolen. Darunter versteht man eigentlich Luftvereinunreinigungen, die in der Atmosphäre beim Klima eine wichtige Rolle. An solchen Aerosolen kann sich Wasserdampf kondensieren und sie können so beispielsweise. Bei der Corona-Infektionen spielen solche Aerosole sicherlich keine Rolle. Im Kitzloch herrschte beim Apres Ski sicherlich eine heiße, schwülstige Luft, aber dank Rauchverbot war dort die Luft ziemlich frei von Aerosolen. Natürlich kann man die Viren selbst zur Not Kleinstaerosole bezeichnen, aber ich denke das unser Virologen daran nicht gedacht haben. Die Aerosole waren für sie nur deswegen interessant, weil sie sich viel länger in der Luft halten können als die Tröpfchen. Am Ende kommen sie aber mit ihrer Aerosolenthese zu ähnlichen Schlussfolgerungen wie ich mit meinen schwebenden Viren und Virenclustern, die bei der Verdunstung der Tröpfchen entstehen. Der fundamentale Unterschied besteht darin, dass es diese Aerosole gar nicht gibt, aber im Endeffekt kommt dasselbe. Selbst der Neuepidemiologe Karl Lauterbach schwärt jetzt dauernd von den in Innenräumen kaum existierenden Dingern.

In Afrika und anderen Entwicklungsländern hat sich die Epidemie weit weniger stark ausgebreitet als befürchtet. Auch das spricht für meine These, dass sich der Virus überwiegend in geschlossenen Räumen ausbreitet, denn in Entwicklungsländern hält man sich mehr an der freien Luft auf. Nur Südamerika tanzt bei dieser Überlegung etwas aus der Reihe.
Im Sommer halten sich die Leute mehr an der freien Luft auf als im Winter. Entsprechend meiner These nehmen dann die Infektionen ab und genau das beobachten wir auch, wobei es sicher noch andere Gründe gibt, warum im Sommer die Infektiösität des Virus abnimmt.

Stand 6.05. haben sich in Deutschland bereits über 10.000 Beschäftigte im Gesundheitswesen mit dem Virus infiziert, 16 davon sind gestorben. Diese Personen waren mit Masken ausgerüstet, die nicht nur Tröpcheninfektionen verhindern, sondern auch keine Aerosole durchlassen, wie sie bei Wikipedia definiert sind. Wesentlich besser können einzelne Viren oder kleinere Virencluster, die Filter der Masken durchdringen weil sie einfach viel kleiner sind als richtige Aerosole. Die doch recht hohe Infektionszahl bei diesen Menschen spricht deshalb für meine Ausbreitungsthese und gegen die der Virologen mit den Aerosolen.



In letzter Zeit traten immer vermehrt Chorevents in Kirchen und ähnlichen als Corona-Hotspots hervor und auch im Kitzloch wurde nicht nur viel gesoffen sondern auch viel gequasselt. Der ÖPNV ist hingegen kaum als Corona-Hotspot hervorgetreten. Dort war natürlich auch weniger los als in der Vorcoronazeit, aber in letzter Zeit hat auch die Frequenz in Bussen und Bahnen wieder zugenommen.
Beim Reden und insbesondere beim Singen wird überwiegend durch den Mund geatmet, während in Bussen und Bahnen überwigend durch die Nase geatmet wird. Diese wesentlich schwächere anekdotische Evidenz legt nahe, dass über den Mund deutlich mehr Viren in beiden Richtungen übertragen werden als über die Nase. Ich betone, dass diese Aussage deutlich spekulativer als die Aussage über die geschlossenen Räume ist, aber ich wollte sie erwähnt wissen. Die Virologen interessiert der Unterschied zwischen Mund- und Nasenatmung dagegen überhaupt nicht.

Denkbar wären auch unterschiedliche Krankenheitsbilder bei den beiden Infektionstypen. Bei der Tröpfcheninfektion gelangt eine große Anzahl von Viren hauptsächlich in den Mund-Rachen-Raum, während bei der Infektion über in der Luft schwebende Viren eine deutlich geringere Zahl von Viren direkt in die Lunge gelangt. Für solche Unterschiede habe ich keinerlei anekdotische Evidenz, sie wären aber denkbar und untersuchenswert.


Keine anekdotische Evidenz gibt es für Kontaktinfektionen. . Trotzdem halten unsere Virologen aus reiner Eitelkeit an dem Desinfektionswahnsinn fest. Desinfektionsmittel sind Zellgifte und haben im Haushalt gesunder Menschen nichts verloren. Die empfohlene Verwendung dieser Zellgifte kostet 100 mal mehr Lebenszeit als durch diese gerettet wird - grob geschätzt. Selbst wenn man mit der Hand einen Gegenstand berührt, den vorher ein Infizierter berührt hat, besteht keine Infektionsgefahr, selbst wenn man dann mit dem Fingern in der Nase herumbohrt. Da muss der Infizierte den Gegenstand schon angehustet oder wenigstens aus kurzer Entfernung angehaucht haben, um auf diese Weise eine Virenübertragung zu schaffen. In dem Göttinger Fall haben einige Personen in einer Sisha-Bar eine Wasserpfeife untereinander getauscht. Da findet dann quasi ein Mund-zu-Mund-Kontakt statt, der natürlich eine sehr gute Virenübertragung ermöglicht.


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zuletzt bearbeitet 06.06.2020 07:09 | nach oben springen

#50

RE: Die Bekämpfung des Virus ist gefährlicher als der Virus selber

in Ohne Photo 16.06.2020 19:12
von kassandro • 655 Beiträge

Neue Hoffnung für Corona-Kranke:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medi...48-faef5823dd58
Im Gegensatz zu Remdesivir sehe ich hier eine reelle Chance auf einen signifikanten Fortschritt bei der Behandlung von sehr schwer an Corona erkrankten Menschen.
1. Im scharfen Gegensatz zu Remdesivir gibt es keine kommerzielle Interesssen. Der Patentschutz für den Wirkstoff Dexamethason ist schon lange abgelaufen. Das Medikament ist billig.
2. Es konzentriert sich im Gegensatz zu Remdesivir auf die relativ kleine Gruppe der schwer Erkrankten, die an ein Atemgerät angeschlossen sind, und nicht auf die nur leicht Erkrankten, wo ein unerprobtes Medikament bei massenhafter Verwendung sogar erheblichen Schaden durch Nebenwirkungen anrichten könnte.
3. Während bei Remdesivir nicht mal eine Verringerung der Todesrate behauptet wird, wird bei Dexamethason immerhin eine Verringerung der Todesrate um 1/8 behauptet. Wenn diese Behauptung korrekt wäre, dann wäre es ein signifikanter Fortschritt und würde für die weitere Forschung wegweisend sein, die dann zu noch besseren Ergebnissen führen sollte.
4. Bei schweren Corona-Erkrankungen spielt das Immunsystem verrückt, und es scheint eine Überreaktion des Immunsystems zu sein, die zum Tode führt. Auch Entzündungshemmer wie Dexamethason bekämpfen Überreaktionen des Immunsystems. Im Gegensatz zu Remdesivir, wo nur ein gescheitertes Eboa-Medikament zu recyclen versuchen wird, passt hier also der Wirkmechanismus zumindest oberflächlich zu schweren Corona-Erkrankungen. Es gibt natürlich sehr viele Entzündungshemmer, der bekannteste ist Kortison, und man hat natürlich schon viele ohne Erfolg ausprobiert, aber ich würde doch sagen, dass das die erste hoffnungsvolle Nachricht aus dem Pharmalager zu dieser Epidemie ist.


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