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  • Ist der Penis schuld am Klimawandel?Datum19.11.2017 09:49
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Nicht ganz so lustig wie der Klima-Penis, aber es passt gut dazu.

  • Justiz-WahnsinnDatum19.11.2017 09:43
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema
  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Kommen wir nun zur Roten Annika. Eigentlich wollte ich den Artikel schon im August schreiben, aber dann kam der Urlaub dazwischen und ich hatte einfach keine Zeit. Damals erschien dieser Artikel in der GZ. Als Autorin firmiert eine gewisse Marieke Düber, aber ganz offensichtlich ist der Artikel in enger Abstimmung mit der Person entstanden, über die eigentlich berichtet werden: Annika Klose. Sie wird uns darin als ursprünglich aus Clausthal-Zellerfeld stammende Landesvorsitzende der Berliner Jungen Sozialen, die immer noch mit ihrer Heimatstadt verbunden ist. In Wirklichkeit stammt sie aus Dortmund, aber sie scheint in CLZ das Abitur geschafft zu haben, was nicht gerade für dessen Qualität spricht. Sie ist auch nicht Landesvorsitzende irgendwelcher Junger Sozialer sondern der Berliner Jungsozialisten (schon lustig, dass sich die Jusos heute als Junge Soziale tarnen müssen). So sieht also unabhängiger Journalismus aus und so die Clausthaler Abiturientin bei einem ihrer intellektuellen Höhenflüge:


    Recht lustig auch Annikas Grußadresse zur Inthronisation des Mannes, der Amerika wieder groß machen will:

    Damit prädestiniert sie sich für eine Studium der Politik und Soziologie, womit man auch noch dem größten ideologischen Schwachsinn eine akademische Fassade verpassen kann. Bis sie allerdings die 20 Semester von SPD-Shooting Star Andrea Nahles geschafft hat, wird noch einiges Wasser die Spree hinunterfließen, aber, wie man oben sieht, ist bei ihr Optimismus angebracht. Sicher ist, dass sie künftig nur auf Kosten des Steuerzahlers "arbeiten" kann. Warum also nicht gleich Abgeordnete oder gar Ministerin werden? Leider kann ihre Partei, die vor sich hinschrumpfende SPD, immer weniger solche Posten und Pöstchen verteilen. Da kommen die islamischen Kulturbereicherer gerade recht. Diese haben Probleme bei der Überfahrt des Mittelmeeres und just dort sieht die Rote Annika ihre große Chance sich als Retterin zu profilieren:

    Hier das Juso-Girl im Urlaubsdress beim großen CO2-Verprassen:

    AfD & Co im Nacken hat die EU dummerweise Druck gemacht, damit die Lybier die Retter am Retten hindern:

    Annika entert die Sea-Eye:



    Annika legt los:

    Annika ist frustriert:

    Die sinnvolle Annika:

    Rettungslos zurück, das Schiff ist bereits für die nächste Gutmenschen-Crew reserviert:

    Man kann sagen, dass sich dort auf Malta ein regelrechter Rettungs-Tourismus für Hunderte wenn nicht gar Tausende von Gutmenschen etabliert hat. Für die arme Annika war da nur wenig Zeit. Trotzdem viel Glück bei der weiteren Karriere!

  • Traktor Mania in ScharzfeldDatum14.11.2017 14:47

    Am südwestlichen Ortsrand von Scharzfeld hat sich am 21.09.2017 folgendes seltsames Schauspiel abgespielt:


    Was das irre hin- und herfahren der Traktoren soll, weiß ich nicht. Man könnte sich vorstellen, dass man die aufgetürmten Pflanzen irgendwie zusammenwalzen wollte, aber das hätte man mit einer richtigen Walze viel besser gekonnt. Gutmenschen würden einen Diesel-Koller bekommen, wenn sie das sehen würden, und in der Tat hat es dort ziemlich nach Abgas gestunken.
    Hier ein paar Bilder von dem Event:



    [img]https://farm5.staticflickr.com/4553/38372238742_a8ea4b3454_o.jpg]
    Wie immer gibt es ein wesentlich höher aufgelöstes Bild, wenn man darauf klickt. Noch mehr Bilder gibt's in diesem Flickr-Album.

    Obwohl sie nicht gerade flach ist, wird die Gegend südlich von Scharzfeld und Barbis ziemlich intensiv landwirtschaftlich genutzt. Das missfiel schon Hermann Löns, den dies zu einer kleinen Erzählung über den dort gelegenen Beberteich veranlasste. Diese Erzählung gilt als erste Öko-Anklageschrift überhaupt.

  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Bislang hatte ich gedacht, das wenigstens die unteren Gerichtsinstanzen eingermaßen politikfrei urteilen. Zumindest beim Amtsgericht Göttingen muss ich diese Ansicht revidieren. Dieses Gericht hat der Räumungsklage einer Vermieterin gegen eine AfD-Jungpolitiker stattgegeben, weil dieser beim Abschluss des Mietvertrages verschwiegen habe ein "Anziehungspunkt für linksgerichtete Gewalt" zu sein.. Siehe auch diesen NDR-Bericht. Sollte dieses Urteil rechtswirksam werden, bedeutet das, dass Opfer linker Gewalt keinen Kündigungsschutz als Mieter mehr haben. Wenn eine Vermieterin mit linken Politikern oder Flüchtlingen er sofort ein Strafverfahren wegen rassistischer Diskriminierung. So sieht der Rechtsstaat der Gutmenschen aus, getreu dem Motto:
    Keine Toleranz den Intoleranten.

  • Anspruchsvoller JungfreierDatum08.11.2017 12:49
    Thema von kassandro im Forum Fun
  • Die Trump-Bande wird verhaftetDatum02.11.2017 05:23
    Thema von kassandro im Forum Fun

    Ein Gutmenschen-Traum gut inszeniert:

  • Der gierige SteigerDatum23.10.2017 14:31
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Gerade gefunden auf Harzinfo.de, die Geschichte vom gierigen Steiger Calvör in der Grube Samson.

  • Somewhere over the RainbowDatum15.10.2017 08:54
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Auch im Kurteich von Braunlage erzeugt die Fontäne bei günstigen Verhältnissen einen Regenbogen:

  • Kein Platz mehr für die SPDDatum25.09.2017 10:54
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Ein besonders schlechtes Ergebnis hat die SPD gestern in Mecklenburg-Vorpommern eingefahren. Dort war sie bei vielen Landtagswahlen die stärktste Partei, zuletzt 2016 mit 30,6. Gestern landete sie mit 15,6% nur noch auf dem 4. Platz. Entscheidend zu diesem Desaster beigetragen, hat die Nachricht, dass die frischgebackene SPD Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ihre Kinder nicht auf eine öffentliche Schule sondern auf eine private gebracht hat und diesen groben Fehltritt auch noch als Privatsache verteidigt. Für eine Partei die unter dem Titel "Soziale Gerechtigkeit" den Neid zum Hauptargument macht, ist so etwas tödlich. Diese Dummheit hat der SPD bundesweit geschadet, besonders im Osten. Frau Schwesig sollte die Schulentscheidung für ihre Kinder öffentlich als Fehler bekennen und korrigieren, andernfalls wir diese zu einer Dauerbelastung für sie und ihre Partei werden.

  • Hetzen bis zum SchlußDatum24.09.2017 09:22
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Meiner Meinung nach ist es die Aufgabe der Medien ihre Leser bzw. Zuschauer zu informieren und zu unterhalten. Meinungsmache oder gar Umerziehung sollten nicht zu ihren Aufgaben gehören, wobei ich gegen einen streng abgegrenzten Kommentierungsteil, wo auch durchaus persönliche Ansichten öffentlich gemacht werden dürfen. Für Medien, die durch Zwangs-Gelder finanziert, sollten solche Rahmenbedingungen verbindlich sein. Spiegel Online ist zwar nicht durch Zwangsabgaben, aber was sich dort ein gewisser Christian Stöcker noch am Morgen der Bundestagswahl unter dem Titel "Wollen Sie das wirklich?" in seiner "Kolumne" erlaubt, ist schon bemerkenswert. Da fallen wirklich die letzten Hemmungen. Mal schauen, was da im Laufe des Tages noch an Last Minute Wahlwerbung für die AfD kommt.

  • Akademisch aufgeblasener DummschwatzDatum23.09.2017 06:08
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Während ich mich im ersten Beitrag dem Thema "Was ist Wissenschaft" mittels einiger pragmatischer Leistungskriterien, die eine Wissenschaft erfüllen sollte, anzunähern versucht habe, möchte ich nun das Thema aus eher grundsätzlicher Sicht angehen. Es geht um die Art des Wissens. Quantitativ dominant ist das Erfahrungswissen. Dazu gehören solch banale Sachen, wie das Wissen von Geburt und Tod, Tag und Nacht, die vier Jahreszeiten usw. die trotz ihrer Selbstverständlichkeit eine bedeutende Rolle für die Lebensgestaltung spielen. Auch Tiere verfügen über Erfahrungswissen, wenn auch quantitativ wesentlich weniger als der Mensch. Erfahrungswissen ist dabei nicht nur flüchtig im Gehirn gespeichert, sondern in einem geringen aber sehr wichtigem Maße über Selektion und Mutation auch in den Genen eines Lebewesen. Diese Erfahrungswissen ist also in einem ziemlichen wörtlichen Sinne in Fleisch und Blut übergegangen. Für Pflanzen ist das sogar die einzige Möglichkeit Erfahrungen "abzuspeichern". Beim Menschen wird Erfahrungswissen oft auch als Weisheit bezeichnet und nimmt mit dem Alter zu. Erfahrungswissen alleine konstitutioniert noch keine Wissenschaft. Hierzu ist strukturelle Erkenntnis oder Wissen notwendig, mit dem man Ordnung in die Vielfalt der Erfahrungen und Phänomene bringt. Das menschliche Gehirn ist geradezu prädestiniert für strukturelle Erkenntnis, wenngleich bei den meisten Menschen nur struktureller Unfug herauskommt. Dazu gehören Religion und Ideologie. Solch "struktureller Unfug" kann aber nichtsdestotrotz eine positive Rolle spielen. So sind Moral, Recht und andere gesellschaftliche Normen solch nützlicher "struktureller Unfug". Im Grunde ist er immer dann nützlich oder gar notwendig, wenn es kein strukturelles Wissen gibt, was leider in vielen Lebensbereichen so ist. Mit Wissenschaft alleine kommen wir im Leben einfach nicht aus. Ob nun Wissen oder nicht entscheidend ist die Strukturierung. Sie unterscheidet den Menschen radikal vom Tier. Eine Wissenschaft ist eine Mischung zwischen strukturellen und erfahrungsbasierten Wissen. Nicht nur die Wissenschaften sondern auch die Unwissenschaften bemühen sich eifrig um strukturelle Erkenntnis, nur kommt eben oft nur struktureller Unfug heraus. Oft stellt sich auch strukturelles Wissen später als struktureller Unfug heraus und wird durch anderes strukturelles Wissen ersetzt. So etwas nennt man dann etwas hochtrabend auch einen Paradigmenwechsel. Die Mathematik ist die einzige Wissenschaft, die zu 100% aus strukturellem Wissen besteht, wenngleich Sinneserfahrungen natürlich beim Erkenntnisprozess der Mathematik eine eminente Rolle spielt. In der expliziten Ausformulierung der Mathematik ist jedoch Erfahrungswissen strikt verboten..Kurioserweise spielt die Mathematik in Gestalt der Statistik auch eine zentrale Rolle bei der Objektivierung von Erfahrungswissen. Das Problem mit der Statistik ist, dass damit viel Schindluder getrieben wird. Im Hinblick auf besseres Wissen und auch auf mehr Wissenschaft, ist es wichtig dieser Schindluderei und ihrer Vermeidung wesentlich mehr Aufmerksamkeit zu Teil wird, als dies bislang der Fall ist. Objektivierung ist neben der strukturellen Erkenntnis das zweite Standbein der Wissenschaft und auch ohne strukturelle Erkenntnis eine wichtige Basis für nützliches Wissen. Wesentlich unumstrittener als die Statistik ist die Rolle von Meßgeräten bei der Objektivierung von Erfahrungswissen, aber auch mit Meßgeräten kann man, wie wir später sehen werden, viel Schindluder treiben, nur ist das leider weniger bekannt.
    Strukturelles Wissen und den Weg dorthin, die strukturelle Erkenntnis, möchte ich an Hand der Entstehung der modernen Physik illustrieren. Sie beginnt mit dem Tod Tycho Brahes. Dieser war Hofastronom am Hofe Rudolf des II. in Prag. Es hat wohl weder davor noch danach je einen Menschen gegeben, der ohne Fernrohr das Himmelsgeschehen so genau beobachtet und beschrieben hat. Tycho Brahe sammelte ein ungeheuer umfangreiches Erfahrungswissen über unser Planetensystem an. Basierend auf seinen eigenen präzisen Beobachtungen hatte Tycho Brahe durchaus Zweifel am Ptolemäisches Weltbild, lehnte aber das ihm wohlbekannte Heliozentrisches Weltbild des Nikolaus Kopernikus ab und blieb dem geozentrischen Weltbild verhaftet. Damit konnte er aber keine vernünftige Ordnung in das von ihm angesammelte Erfahrungswissen bringen. Der Mann, der dies machte war Johannes Kepler. Brahe lud Kepler zu sich nach Prag ein in der Hoffnung, dass dieser ihm mit seinen mathematischen Fähigkeiten beim Aufbau seines eigenen Weltbildes hilfreich sein könnte. Umgekehrt erkannte Kepler die große Qualität von Brahes Beobachtungsdaten. Obwohl sich beide eigentlich hervorragend ergänzten - der große Experimentator und der große Theoretiker -, entstand eine große Rivalität und Brahe verweigerte Kepler auch den vollen Zugriff auf die von ihm gesammelten Daten. Zu Keplers Glück starb Tycho Brahe plötzlich und Kepler bekam Zugriff auf dessen Daten. Ein Buch behauptet sogar, dass Kepler Brahe vergiftet hätte. Kepler leitete nun aus Braheschen Daten seine berühmten drei Keplerschen Gesetze ab. Das erste modifiziert die Grundaussage von Kopernikus: Statt auf Kreisbahnen mit der Sonne im Mittelpunkt wie bei Kopernikus bewegen sich bei Kepler die Planeten auf Ellipsen mit der Sonne in einem der Brennpunkte, wobei die Ellipsen wegen der überragenden Masse der Sonne nur wenig von Kreisen abweichen. In den beiden anderen Gesetzen macht Kepler präzise Aussagen über Umlaufgeschwindigkeit, Umlaufzeiten und Sonnenabstände der Planeten. Die Keplerschen Gesetze waren eine strukturelle Erkenntnis von epochaler Bedeutung, aber sie waren nur die Vorbereitung zu einem viel größeren, vielleicht den größten Sprung in der Wissenschaft überhaupt. Das war Newtons Gravitationgesetz. Aus diesem leitet Newton nicht nur die Keplerschen Gesetze ab, sondern auch Galileos Freier Fall, Ebbe und Flut als Folge der Gravitation des Mondes und viele andere Phänomen. In seinen Principia Mathematica entwickelt Newton zudem ein geschlossenes mathematisches Modell für die Mechanik nicht nur des Himmels sondern überhaupt. Solche geschlossene mathematischem Modelle sind typisch für große Teile der modernen Physik und gelten heute als Krönung der Wissenschaft. So gesehen ist Newton der Begründer der modernen Wissenschaft. Ohne Tycho Brahe kein Kepler und ohne Kepler kein Newton - solche eine hierarchische Entwicklung ist typisch für die moderne Wissenschaft und unterscheidet diese von den Pseudowissenschaften, wo ganze Teile von nur einer Person in einem einzigen Wurf entwickelt werden. In den echten Wissenschaften gilt hingegen der berühmte Satz von den Zwergen auf den Schultern von Riesen.

    In der Diskussion um Wissen und Wissenschaft spielt auch der Begriff der Meinung eine wichtige Rolle, obwohl eine Meinung kein Wissen ist. Grundsätzlich bildet man sich eine Meinung, wenn man kein Wissen hat, und Meinung kann sich auch zu strukturellem Wissen oder Unfug entwickeln. Dies geschieht im Rahmen der Diskussion und für eine fruchtbare Entwicklung ist die Meinungsfreiheit wichtig. Selbst in der Mathematik spielen Meinungen in Form von Vermutungen eine wichtige Rolle, nur ist dort Meinung messerscharf vom Wissen abgegrenzt, was andernorts weniger der Fall ist. Die Vermischung von Meinung und Wissen ist geradezu charakteristisch für Unwissenschaften und über die Meinung dringen dann auch Ideologie, Religion usw. in diese ein. Meinungen sind in der Wissenschaft unerlässlich, aber man muss mit ihnen sehr sorgfältig umgehen.

  • Kein Platz mehr für die SPDDatum20.09.2017 18:45
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Sucht man bei Google nach "Politik Kotzbrocken", so stößt man da vor allem auf einen Mann: Ralf Stegner. Explizit bezeichnet ihn der Chef des SPD-nahen Meinungsforschungsinstitutes Forsa, Manfred Güllner so. Man findet, selbst wenn man in die Welt hinausblickt, kaum einen Politker mit einem ähnlich schlechten Image, der aber nichtsdestotrotz ungestört in vorderster Front weiter mitmischt. Seine schlimmsten Sünden sind unbewiesene Gerüchte, so soll er als Heide-Mörder die Wiederwahl von Heide Simonis zur Minsterpräsidentin von Schleswig-Holstein verhindert haben. Dadurch entstand in diesem Bundesland eine Große Koalition mit Peter Harry Carstensen als Ministerpräsident und Stegner als Finanzminister. Beide wurden sehr schnell zu Intimfeinden und schließlich kam es zum Bruch der Koalition, Carstensen feuerte Stegner als Minister und behauptete, dass Stegner ihn in einem Telefongespräch angebettelt haben soll, seine Entlassung umzudatieren, damit er (Stegner) eine höhere Pension bekomme. Bei den anschließenden Wahl verlor die SPD mit Stegner als Spitzenkandidat schließlich deutlich gegen Carstensens CDU. Mit Torsten Albig als Spitzenkandidat eroberte die SPD schließlich die Macht in Kiel wieder zurück. Nach dessen Niederlage 2017 ist dann allen Unkenrufen zum Trotz wieder Stegner der erste Mann der SPD Schleswig-Hoösteins. Außerdem ist er SPD-Vize auf Bundesebene und vertritt in dieser Funktion zur Freunde der SPD-Gegner seine Partei häufig in TV-Shows. Kein vernünftiger Mensch kann begreifen, warum die SPD sich nicht dieses Mannes entledigen kann. Der Fall Stegner ist letztlich symptomatisch für eine von allen guten Geistern verlassene Partei.

  • Kein Platz mehr für die SPDDatum16.09.2017 21:37
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    In gut einer Woche sind Bundestagswahlen und die SPD steuert auf historisches Wahldebakel, ein Ergebnis unter 20%, zu. Es gibt zwei Hauptursachen dafür: Zum einen der Linkskurs der CDU und zum anderen die außergewöhnliche Dummheit der SPD-Führung. Mit dem Godesberger Programm akzeptierte die SPD einst die von Adenauer und Erhardt geschaffenen wirtschaftlichen Realitäten und präsentierte sich als eine Partei, die diese mit Augenmaß zu Gunsten der sozial Schwachen moderat ändern möchte. Mit diesen Programm wurde die SPD mehrheitsfähig und stellte dann von 1969 bis 1982 mit Willi Brandt und Helmut Schmidt auch den Kanzler. Im Rückblick würde ich sagen, dass unter Brandt wirtschaftlich fast alle Weichen falsch gestellt wurden und ein nachhaltiger Schaden angerichtet wurde, der teilweise bis heute anhält. Nach dem Sturz von Helmut Schmidt verabschiedete sich die Partei wieder von der wirtschaftlicher Vernunft und musste 16 Jahre warten bis mit Gerd Schröder ein brillanter Wahlkämpfer das Ruder übernahm, der auch davon profitierte, dass das Volk nach 16 Kohl-Jahren diesen einfach satt hatte. Schröder wurde, nachdem er Oskar Lafontaine herausgemoppt hatte, auch ein guter Kanzler, der viele Weichen richtig stellte. Davon profitierte allerdings hauptsächlich seine Nachfolgerin Angela Merkel. Schröder erkannte wie die Väter des Godesberger Programms, dass man die entscheidenden Stimmen in der bürgerlichen Mitte und nicht am linken Rand holt. Auf diese Weise wurde er zum Albtraum der CDU/CSU und hätte nach der sensationellen Wiederwahl 2002 beinahe auch noch 2005 gewonnen. Angela Merkel drehte nun den Spieß um und verwandelte die CDU in eine Art neue SPD. Die Merkel-CDU steht heute ganz klar links von der Schröder-SPD und unter Merkel wurde mehr SPD-Programm umgesetzt, als sich die SPD als Kanzler-Partei je getraut hätte. Die Islamische Invasion wäre unter einem SPD-Kanzler nie passiert, weil die CDU dagegen viel zu stark opponiert hätte. Auch Mindestlohn, Ehe für Alle, Draghi-Euro, 12 Jahre Steuererhöhung durch Progression ohne jegliche Korrektur, Gender-Wahnsinn und Energiewende wurden nur durch Angela Merkel möglich. Auch während des Schwarz-Gelben Intermezzos verteidigte Merkel tapfer ihre linke Errungenschaften und machte mit der von allen gten Geistern verlassenen FDP sogar die Energiewende. 2013 ging es dann mit beschleunigtem Linkskurs weiter. Zu was brauchen wir da noch die SPD? Bei der SPD entschied man sich dafür ebenfalls weiter nach links zu rutschen, aber dort sind die Plätze durch die Grünen und die Linke besetzt. Der Kurs wäre erfolgreich gewesen, wenn die SPD die Nachfolge-Partei der SED-Mörderbande hätte ausschalten können, aber stattdessen machte sie diese Partei zunächst durch Duldungsvereinbarungen und dann durch Koalitionen hoffähig. Schon während der Wende beging die SPD den fundamentalen Fehler, statt eigene Parteistrukturen im Osten aufzubauen, sich einer geläuterten SED anzubiedern. Ja sie verbot sogar sich selbstständig bildenden sozialdemokratischen Gruppen den Namen der SPD zu führen und stemmte sich gegen den Einigungsprozess. Diesem geradezu geisteskranken Verhalten verdankt die SPD ihre schlechte Position im Osten. Allerdings gibt es im Osten nur wenige Stammwähler und der Ost-Wähler ist wesentlich wechselwilliger als der des Westen. Gerade im Osten hat die SPD aber zwischen den anderen Parteien kaum Luft zum atmen, aber auch im Westen wird die Luft immer dünner. Die SPD denkt aber nicht einmal richtig darüber nach, wie sie aus dieser tödlichen Umklammerung lösen könnte. Die AfD könnte die Rettung für die SPD sein, wenn diese statt Protestwähler die von Merkel verratenen CDU-Stammwähler anziehen würde und die CDU so zur Beendigung ihres Linkskurses zwingen würde. Stattdessen stigmatisiert die SPD die AfD als Nazi-Partei und schreckt dadurch die CDU-Stammwähler von ihr ab. Die Stigmatisierung führte zumindest verbal zu einer Radikalisierung dieser Partei. Zumindest leistet diese Partei im Hinblick auf die heimatlosen CDU-Stammwähler eine schlechte Arbeit und zieht primär wankelmütige Protestwähler an. So sorgt die Dummheit der SPD dafür, dass die CDU-Stammwähler trotz des beispiellosen Verrates ihrer Werte ihrer Partei treu bleiben müssen und diese weiter im SPD-Revier wildern kann. Auch bei der kurzfristigen Strategie stellt die SPD große Dummheit unter Beweis. Spätestens nach den Landtagswahlen im Frühjahr ist klar, dass es keine realistische Chance für Rot-Rot-Grün gibt. Trotzdem hält der SPD-Kanzlerkandidat verzweifelt an dieser aussichtslosen Option fest, was für Merkel natürlich eine Steilvorlage ist. Wenn sich die SPD nicht doch noch zu einem bedingungslosen Nein zu Rot-Rot-Grün bekennt, wird die SPD unter 20% fallen.

  • Schützenumzug Gieboldehausen 2017Datum12.09.2017 20:41

    In Gieboldehausen findet alljährlich ein erstaunlich großer Schützenfestumzug statt. 2017 war dieser Umzug besonders groß, denn der Spielmannszug und der Fanfarenzug des Eichsfeldortes feierten jeweils ihren 50. Geburtstag. Übersehen hat man, dass auch der Ort seinen 475. Geburtstag feierte. Das war also ein richtiger Jubiläumsumzug. Unser Waldarbeiter-Instrumental-Musikverein ist auch jedes Jahr mit von der Partie. Umgekehrt macht der Spielmannszug Gieboldehausen jedes Jahr beim Schützenumzug in St. Andreasberg mit. Hier 260 Bilder vom Jubiläumsumzug:
    https://photos.app.goo.gl/vm8nRF5lrHrOjsG12
    2015 hab ich schon einmal am Schützenumzug in Gieboldehausen teilgenommen. Da sind diese Bilder entstanden:
    https://goo.gl/photos/1BLRrAosxd9HZHA67

  • Lügenpresse InflagrantiDatum24.08.2017 01:58
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Nach dem Terroranschlag von Barcelona gab es statt Gegenmaßnahmen die üblichen Kondolierungsorgien, unter anderem von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. Während Schulz durchaus überzeugend rüberkommt, lacht und winkt im Hintergrund rechts die blonde SPD-Politikerin Eva Högl:


    Für die AfD natürlich ein gefundenes Fressen, das der Stern ihr nicht gönnt und das Video "entschärft". Eva Högl, die wohl nicht damit gerechnet hat, das sie im Bild mit drauf ist, "erklärt" ihr Verhalten damit, dass sie "zunächst nicht hören konnte, dass Schulz über den Anschlag spricht. Hier das Originalzitat von ihrer Homepage:

    Zitat
    Zur Situation: Niemand von denen, die bei seinem Pressestatement hinter unserem Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten Martin Schulz standen, konnte zunächst hören, dass er über Barcelona spricht. Ich habe unseren Innensenator Andreas Geisel im Publikum gesehen und ihm zugewunken und ihm mit Gesten bedeutet, zu uns nach vorne zu kommen, weil er später auch reden würde. Erst nach einigen Sätzen haben wir, die hinter Martin Schulz standen, hören können, dass er über den schrecklichen Anschlag von Barcelona spricht.


    Ich muss wohl auch noch einen Thread über dumme Ausreden aufmachen.

  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema
  • Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Spiegel-Gründer Rudolf Augstein bezeichnete sein Blatt gerne als "Sturmgeschütz der Demokratie". Gemacht dazu haben ihn Konrad Adenauer und Franz Josef Strauß durch eine extrem pressefeindliche Aktion, die als Spiegel-Affäre in die Geschichte eingegangen ist. Ohne diese vor Dummheit strotzende Aktion wäre der Spiegel nicht einmal Geschichte sondern vergessen. In dieser Tradition bezeichnet unser Dorf-Augstein, der Chefredakteur der Goslarschen Zeitung Andreas Rietschel sein Blatt dann auch als "Bollwerk der Demokratie" und schwadroniert die ganze Zeit über Qualitäts-Journalismus, für den die Leute gefälligst auch zahlen sollten. Im Zeitalter der Quoten warte ich nach dem Scheitern des verfassungswidrigen Leistungsschutzrechtes eigentlich nur noch auf die Lügenpresse-Quote um dieselbe vor dem Untergang zu bewahren. Werbetreibende sollen also einen bestimmten Anteil ihres Werbe-Budgets bei der "Lügenpresse" versenken. Bei den Tageszeitung insgesamt gab es im 1. Quartal 2017 einen Rückgang von 5,35% im Vergleich zum 1 Quartal 2016 und so geht das schon sein Jahren, auch bei der Goslarschen Zeitung, wobei hier wie bei den meisten Lokalzeitungen der Abwärtstrend etwas geringer ist, aber dieser Trend schreitet seit vielen Jahren voran und es ist keine Ende in Sicht. In dieser Zeit hat sich die GZ fast völlig aus der Region zurückgezogen und ist nicht einmal mehr richtig in Bad Harzburg oder Clausthal-Zellerfeld präsent. In nicht allzu ferner Zeit wird sie sich auch aus Goslar zurückziehen müssen und wird dann wahrscheinlich in Braunschweig gemacht werden. Diesen für Schrumpfbranchen typischen Konsolidierungsprozess beobachtet man in ganz Deutschland und im Prinzip der ganzen Welt. Hinter den anmaßenden Sprüchen des Herrn Rietschel steckt also blanke Existenzangst. Bis die Goslarsche Zeitung vor einigen Jahren hinter einer Pay Wall verschwand, war ich sicherlich der aktivste Kommentator zu den dort Online gestellten Beiträgen, was viele Leute ärgerte. Für diese Zeit muss ich Herrn Rietschel eine gehörige Portion Rückgrat bescheinigen, indem er den dauernden Löschanforderungen in Bezug auf meine Beiträge nur selten nachkommen ist. Seitdem ist sein Rückgrat deutlich weicher geworden. Immerhin hat er aber im letzten Jahr bei den Kommunalwahlen meinen Aufruf gegen den großartigsten Politiker der ganzen Region gegen heftigste Proteste stehen lassen. Aus diesem Grund habe ich die Goslarsche Zeitung trotz vielfacher Zensur meiner Kommentare bislang immer von Angriffen verschont. Der jüngste Beitrag über die Rote Annika, die der "Jungen Szene" in Goslar als Vorbild präsentiert werden sollte, hat mich aber dann doch eines besseren belehrt. Ich hätte diesen Beitrag auch sehr gut in meinem Thread Lügenpresse in Flagranti aufnehmen können, aber ich will die Gelegenheit nutzen, im Laufe der Zeit auch einige ältere Goslarsche Lösch-Geschichten hier aufzuarbeiten.

  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema
  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema
Inhalte des Mitglieds kassandro
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Ort: Oberharz
Geschlecht: männlich
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