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  • Hetzen bis zum SchlußDatumHeute 09:22
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Meiner Meinung nach ist es die Aufgabe der Medien ihre Leser bzw. Zuschauer zu informieren und zu unterhalten. Meinungsmache oder gar Umerziehung sollten nicht zu ihren Aufgaben gehören, wobei ich gegen einen streng abgegrenzten Kommentierungsteil, wo auch durchaus persönliche Ansichten öffentlich gemacht werden dürfen. Für Medien, die durch Zwangs-Gelder finanziert, sollten solche Rahmenbedingungen verbindlich sein. Spiegel Online ist zwar nicht durch Zwangsabgaben, aber was sich dort ein gewisser Christian Stöcker noch am Morgen der Bundestagswahl unter dem Titel "Wollen Sie das wirklich?" in seiner "Kolumne" erlaubt, ist schon bemerkenswert. Da fallen wirklich die letzten Hemmungen. Mal schauen, was da im Laufe des Tages noch an Last Minute Wahlwerbung für die AfD kommt.

  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Während ich mich im ersten Beitrag dem Thema "Was ist Wissenschaft" mittels einiger pragmatischer Leistungskriterien, die eine Wissenschaft erfüllen sollte, anzunähern versucht habe, möchte ich nun das Thema aus eher grundsätzlicher Sicht angehen. Es geht um die Art des Wissens. Quantitativ dominant ist das Erfahrungswissens. Dazu gehören solche banale Sachen, wie das Wissen von Geburt und Tod, Tag und Nacht, die vier Jahreszeiten usw. die aber nichtsdestotrotz eine bedeutende Rolle für die Lebensgestaltung spielen. Auch Tiere verfügen übre Erfahrungswissen, wenn auch quantitativ wesentlich weniger als der Mensch. Erfahrungswissen ist dabei nicht nur flüchtig im Gehirn gespeichert, sondern in einem geringen aber sehr wichtigem Maße über Selektion und Mutation auch in den Genen eines Lebewesen. Diese Erfahrungswissen ist also in einem ziemlichen wörtlichen Sinne in Fleisch und Blut übergegangen. Für Pflanzen ist das sogar die einzige Möglichkeit Erfahrungen "abzuspeichern". Beim Menschen wird Erfahrungswissen oft auch als Weisheit bezeichnet und nimmt mit dem Alter zu. Erfahrungswissen alleine konstitutioniert jedoch noch keine Wissenschaft. Hierzu ist strukturelle Erkenntnis oder Wissen notwendig, mit dem man Ordnung in die Vielfalt der Erfahrungen und Phänomene bringt. Das menschliche Gehirn ist geradezu prädestiniert für strukturelle Erkenntnis, wenngleich bei den meisten Menschen nur struktureller Unfug herauskommt. Dazu gehören Religion und Ideologie. Solch "struktureller Unfug" kann aber nichtsdestotrotz eine positive Rolle spielen. So sind Moral, Recht und andere gesellschaftliche Normen solch nützlicher "struktureller Unfug". Im Grunde ist er immer dann nützlich oder gar notwendig, wenn es kein strukturelles Wissen gibt, was leider in vielen Lebensbereichen so ist. Mit Wissenschaft alleine kommen wir im Leben einfach nicht aus. Eine Wissenschaft ist eine Mischung zwischen strukturellen und erfahrungsbasierten Wissen. Nicht nur die Wissenschaften sondern auch die Unwissenschaften bemühen sich eifrig um strukturelle Erkenntnis, nur kommt eben oft nur struktureller Unfug heraus. Oft stellt sich auch strukturelles Wissen später als struktureller Unfug heraus und wird durch anderes strukturelles Wissen ersetzt. So etwas nennt man dann etwas hochtrabend auch einen Paradigmenwechsel. Die Mathematik ist die einzige Wissenschaft, die zu 100% aus strukturellem Wissen, wenngleich Sinneserfahrungen natürlich beim Erkenntnisprozess der Mathematik eine eminente Rolle spielt. In der expliziten Ausformulierung der Mathematik ist jedoch Erfahrungswissen strikt verboten..Kurioserweise spielt die Mathematik in Gestalt der Statistik auch eine zentrale Rolle bei der Objektivierung von Erfahrungswissen. Das Problem mit der Statistik ist, dass damit viel Schindluder getrieben wird. Im Hinblick auf besseres Wissen und auch auf mehr Wissenschaft, ist es wichtig dieser Schindluderei und ihrer Vermeidung wesentlich mehr Aufmerksamkeit zu Teil wird, als dies bislang der Fall ist. Objektivierung ist neben der strukturellen Erkenntnis das zweite Standbein der Wissenschaft und auch ohne strukturelle Erkenntnis eine wichtige Basis für nützliches Wissen. Wesentlich unumstrittener als die Statistik ist die Rolle von Meßgeräten bei der Objektivierung von Erfahrungswissen, aber auch mit Meßgeräten kann man, wie wir später sehen werden, viel Schindluder treiben, nur ist das leider weniger bekannt.
    In der Diskussion um Wissen und Wissenschaft spielt auch der Begriff der Meinung eine wichtige Rolle, obwohl eine Meinung kein wissen ist. Grundsätzlich bildet man sich eine Meinung, wenn man kein Wissen hat, und Meinung kann sich auch zu strukturellem Wissen oder Unfug entwickeln. Dies geschieht im Rahmen der Diskussion und für eine fruchtbare Entwicklung ist die Meinungsfreiheit wichtig. Selbst in der Mathematik spielen Meinungen in Form von Vermutungen eine wichtige Rolle, nur ist dort Meinung messerscharf von Wissen abgegrenzt, was andernorts weniger der Fall ist. Die Vermischung von Meinung und Wissen ist geradezu charakteristisch für Unwissenschaften und über die Meinung dringen dann auch Ideologie, Religion usw. in diese ein. Meinungen sind in der Wissenschaft unerlässlich, aber man muss mit ihnen sehr sorgfältig umgehen.

  • Kein Platz mehr für die SPDDatum20.09.2017 18:45
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Sucht man bei Google nach "Politik Kotzbrocken", so stößt man da vor allem auf einen Mann: Ralf Stegner. Explizit bezeichnet ihn der Chef des SPD-nahen Meinungsforschungsinstitutes Forsa, Manfred Güllner so. Man findet, selbst wenn man in die Welt hinausblickt, kaum einen Politker mit einem ähnlich schlechten Image, der aber nichtsdestotrotz ungestört in vorderster Front weiter mitmischt. Seine schlimmsten Sünden sind unbewiesene Gerüchte, so soll er als Heide-Mörder die Wiederwahl von Heide Simonis zur Minsterpräsidentin von Schleswig-Holstein verhindert haben. Dadurch entstand in diesem Bundesland eine Große Koalition mit Peter Harry Carstensen als Ministerpräsident und Stegner als Finanzminister. Beide wurden sehr schnell zu Intimfeinden und schließlich kam es zum Bruch der Koalition, Carstensen feuerte Stegner als Minister und behauptete, dass Stegner ihn in einem Telefongespräch angebettelt haben soll, seine Entlassung umzudatieren, damit er (Stegner) eine höhere Pension bekomme. Bei den anschließenden Wahl verlor die SPD mit Stegner als Spitzenkandidat schließlich deutlich gegen Carstensens CDU. Mit Torsten Albig als Spitzenkandidat eroberte die SPD schließlich die Macht in Kiel wieder zurück. Nach dessen Niederlage 2017 ist dann allen Unkenrufen zum Trotz wieder Stegner der erste Mann der SPD Schleswig-Hoösteins. Außerdem ist er SPD-Vize auf Bundesebene und vertritt in dieser Funktion zur Freunde der SPD-Gegner seine Partei häufig in TV-Shows. Kein vernünftiger Mensch kann begreifen, warum die SPD sich nicht dieses Mannes entledigen kann. Der Fall Stegner ist letztlich symptomatisch für eine von allen guten Geistern verlassene Partei.

  • Kein Platz mehr für die SPDDatum16.09.2017 21:37
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    In gut einer Woche sind Bundestagswahlen und die SPD steuert auf historisches Wahldebakel, ein Ergebnis unter 20%, zu. Es gibt zwei Hauptursachen dafür: Zum einen der Linkskurs der CDU und zum anderen die außergewöhnliche Dummheit der SPD-Führung. Mit dem Godesberger Programm akzeptierte die SPD einst die von Adenauer und Erhardt geschaffenen wirtschaftlichen Realitäten und präsentierte sich als eine Partei, die diese mit Augenmaß zu Gunsten der sozial Schwachen moderat ändern möchte. Mit diesen Programm wurde die SPD mehrheitsfähig und stellte dann von 1969 bis 1982 mit Willi Brandt und Helmut Schmidt auch den Kanzler. Im Rückblick würde ich sagen, dass unter Brandt wirtschaftlich fast alle Weichen falsch gestellt wurden und ein nachhaltiger Schaden angerichtet wurde, der teilweise bis heute anhält. Nach dem Sturz von Helmut Schmidt verabschiedete sich die Partei wieder von der wirtschaftlicher Vernunft und musste 16 Jahre warten bis mit Gerd Schröder ein brillanter Wahlkämpfer das Ruder übernahm, der auch davon profitierte, dass das Volk nach 16 Kohl-Jahren diesen einfach satt hatte. Schröder wurde, nachdem er Oskar Lafontaine herausgemoppt hatte, auch ein guter Kanzler, der viele Weichen richtig stellte. Davon profitierte allerdings hauptsächlich seine Nachfolgerin Angela Merkel. Schröder erkannte wie die Väter des Godesberger Programms, dass man die entscheidenden Stimmen in der bürgerlichen Mitte und nicht am linken Rand holt. Auf diese Weise wurde er zum Albtraum der CDU/CSU und hätte nach der sensationellen Wiederwahl 2002 beinahe auch noch 2005 gewonnen. Angela Merkel drehte nun den Spieß um und verwandelte die CDU in eine Art neue SPD. Die Merkel-CDU steht heute ganz klar links von der Schröder-SPD und unter Merkel wurde mehr SPD-Programm umgesetzt, als sich die SPD als Kanzler-Partei je getraut hätte. Die Islamische Invasion wäre unter einem SPD-Kanzler nie passiert, weil die CDU dagegen viel zu stark opponiert hätte. Auch Mindestlohn, Ehe für Alle, Draghi-Euro, 12 Jahre Steuererhöhung durch Progression ohne jegliche Korrektur, Gender-Wahnsinn und Energiewende wurden nur durch Angela Merkel möglich. Auch während des Schwarz-Gelben Intermezzos verteidigte Merkel tapfer ihre linke Errungenschaften und machte mit der von allen gten Geistern verlassenen FDP sogar die Energiewende. 2013 ging es dann mit beschleunigtem Linkskurs weiter. Zu was brauchen wir da noch die SPD? Bei der SPD entschied man sich dafür ebenfalls weiter nach links zu rutschen, aber dort sind die Plätze durch die Grünen und die Linke besetzt. Der Kurs wäre erfolgreich gewesen, wenn die SPD die Nachfolge-Partei der SED-Mörderbande hätte ausschalten können, aber stattdessen machte sie diese Partei zunächst durch Duldungsvereinbarungen und dann durch Koalitionen hoffähig. Schon während der Wende beging die SPD den fundamentalen Fehler, statt eigene Parteistrukturen im Osten aufzubauen, sich einer geläuterten SED anzubiedern. Ja sie verbot sogar sich selbstständig bildenden sozialdemokratischen Gruppen den Namen der SPD zu führen und stemmte sich gegen den Einigungsprozess. Diesem geradezu geisteskranken Verhalten verdankt die SPD ihre schlechte Position im Osten. Allerdings gibt es im Osten nur wenige Stammwähler und der Ost-Wähler ist wesentlich wechselwilliger als der des Westen. Gerade im Osten hat die SPD aber zwischen den anderen Parteien kaum Luft zum atmen, aber auch im Westen wird die Luft immer dünner. Die SPD denkt aber nicht einmal richtig darüber nach, wie sie aus dieser tödlichen Umklammerung lösen könnte. Die AfD könnte die Rettung für die SPD sein, wenn diese statt Protestwähler die von Merkel verratenen CDU-Stammwähler anziehen würde und die CDU so zur Beendigung ihres Linkskurses zwingen würde. Stattdessen stigmatisiert die SPD die AfD als Nazi-Partei und schreckt dadurch die CDU-Stammwähler von ihr ab. Die Stigmatisierung führte zumindest verbal zu einer Radikalisierung dieser Partei. Zumindest leistet diese Partei im Hinblick auf die heimatlosen CDU-Stammwähler eine schlechte Arbeit und zieht primär wankelmütige Protestwähler an. So sorgt die Dummheit der SPD dafür, dass die CDU-Stammwähler trotz des beispiellosen Verrates ihrer Werte ihrer Partei treu bleiben müssen und diese weiter im SPD-Revier wildern kann. Auch bei der kurzfristigen Strategie stellt die SPD große Dummheit unter Beweis. Spätestens nach den Landtagswahlen im Frühjahr ist klar, dass es keine realistische Chance für Rot-Rot-Grün gibt. Trotzdem hält der SPD-Kanzlerkandidat verzweifelt an dieser aussichtslosen Option fest, was für Merkel natürlich eine Steilvorlage ist. Wenn sich die SPD nicht doch noch zu einem bedingungslosen Nein zu Rot-Rot-Grün bekennt, wird die SPD unter 20% fallen.

  • Schützenumzug Gieboldehausen 2017Datum12.09.2017 20:41

    In Gieboldehausen findet alljährlich ein erstaunlich großer Schützenfestumzug statt. 2017 war dieser Umzug besonders groß, den Der Spielmannszug und der Fanfarenzug desd Eichsfeldortes feierten jeweils ihren 50. Geburtstag. Übersehen hat man, dass auch der Ort seinen 475. Geburtstag feierte. Das war also ein richtiger Jubiläumsumzug. Unser Waldarbeiter-Instrumental-Musikverein ist auch jedes Jahr mit von der Partie. Umgekehrt macht der Spielmannszug Gieboldehausen jedes Jahr beim Schützenumzug in St. Andreasberg mit. Hier 260 Bilder vom Jubiläumsumzug:
    https://photos.app.goo.gl/vm8nRF5lrHrOjsG12
    2015 hab ich schon einmal am Schützenumzug in Gieboldehausen teilgenommen. Da sind diese Bilder entstanden:
    https://goo.gl/photos/1BLRrAosxd9HZHA67

  • Lügenpresse InflagrantiDatum24.08.2017 01:58
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Nach dem Terroranschlag von Barcelona gab es statt Gegenmaßnahmen die üblichen Kondolierungsorgien, unter anderem von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. Während Schulz durchaus überzeugend rüberkommt, lacht und winkt im Hintergrund rechts die blonde SPD-Politikerin Eva Högl:


    Für die AfD natürlich ein gefundenes Fressen, das der Stern ihr nicht gönnt und das Video "entschärft". Eva Högl, die wohl nicht damit gerechnet hat, das sie im Bild mit drauf ist, "erklärt" ihr Verhalten damit, dass sie "zunächst nicht hören konnte, dass Schulz über den Anschlag spricht. Hier das Originalzitat von ihrer Homepage:

    Zitat
    Zur Situation: Niemand von denen, die bei seinem Pressestatement hinter unserem Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten Martin Schulz standen, konnte zunächst hören, dass er über Barcelona spricht. Ich habe unseren Innensenator Andreas Geisel im Publikum gesehen und ihm zugewunken und ihm mit Gesten bedeutet, zu uns nach vorne zu kommen, weil er später auch reden würde. Erst nach einigen Sätzen haben wir, die hinter Martin Schulz standen, hören können, dass er über den schrecklichen Anschlag von Barcelona spricht.


    Ich muss wohl auch noch einen Thread über dumme Ausreden aufmachen.

  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema
  • Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Spiegel-Gründer Rudolf Augstein bezeichnete sein Blatt gerne als "Sturmgeschütz der Demokratie". Gemacht dazu haben ihn Konrad Adenauer und Franz Josef Strauß durch eine extrem pressefeindliche Aktion, die als Spiegel-Affäre in die Geschichte eingegangen ist. Ohne diese vor Dummheit strotzende Aktion wäre der Spiegel nicht einmal Geschichte sondern vergessen. In dieser Tradition bezeichnet unser Dorf-Augstein, der Chefredakteur der Goslarschen Zeitung Andreas Rietschel sein Blatt dann auch als "Bollwerk der Demokratie" und schwadroniert die ganze Zeit über Qualitäts-Journalismus, für den die Leute gefälligst auch zahlen sollten. Im Zeitalter der Quoten warte ich nach dem Scheitern des verfassungswidrigen Leistungsschutzrechtes eigentlich nur noch auf die Lügenpresse-Quote um dieselbe vor dem Untergang zu bewahren. Werbetreibende sollen also einen bestimmten Anteil ihres Werbe-Budgets bei der "Lügenpresse" versenken. Bei den Tageszeitung insgesamt gab es im 1. Quartal 2017 einen Rückgang von 5,35% im Vergleich zum 1 Quartal 2016 und so geht das schon sein Jahren, auch bei der Goslarschen Zeitung, wobei hier wie bei den meisten Lokalzeitungen der Abwärtstrend etwas geringer ist, aber dieser Trend schreitet seit vielen Jahren voran und es ist keine Ende in Sicht. In dieser Zeit hat sich die GZ fast völlig aus der Region zurückgezogen und ist nicht einmal mehr richtig in Bad Harzburg oder Clausthal-Zellerfeld präsent. In nicht allzu ferner Zeit wird sie sich auch aus Goslar zurückziehen müssen und wird dann wahrscheinlich in Braunschweig gemacht werden. Diesen für Schrumpfbranchen typischen Konsolidierungsprozess beobachtet man in ganz Deutschland und im Prinzip der ganzen Welt. Hinter den anmaßenden Sprüchen des Herrn Rietschel steckt also blanke Existenzangst. Bis die Goslarsche Zeitung vor einigen Jahren hinter einer Pay Wall verschwand, war ich sicherlich der aktivste Kommentator zu den dort Online gestellten Beiträgen, was viele Leute ärgerte. Für diese Zeit muss ich Herrn Rietschel eine gehörige Portion Rückgrat bescheinigen, indem er den dauernden Löschanforderungen in Bezug auf meine Beiträge nur selten nachkommen ist. Seitdem ist sein Rückgrat deutlich weicher geworden. Immerhin hat er aber im letzten Jahr bei den Kommunalwahlen meinen Aufruf gegen den großartigsten Politiker der ganzen Region gegen heftigste Proteste stehen lassen. Aus diesem Grund habe ich die Goslarsche Zeitung trotz vielfacher Zensur meiner Kommentare bislang immer von Angriffen verschont. Der jüngste Beitrag über die Rote Annika, die der "Jungen Szene" in Goslar als Vorbild präsentiert werden sollte, hat mich aber dann doch eines besseren belehrt. Ich hätte diesen Beitrag auch sehr gut in meinem Thread Lügenpresse in Flagranti aufnehmen können, aber ich will die Gelegenheit nutzen, im Laufe der Zeit auch einige ältere Goslarsche Lösch-Geschichten hier aufzuarbeiten.

  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema
  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema
  • Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

  • Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Der seit etwa 4 Jahren als "senior software engineer" bei Google beschäftigte James Damore verfasste im Juli 2017 dieses Dokument, das sich kritisch mit der "political correctness" bei Google in Bezug auf die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern auseinandersetzt. Ich hab das Document bislang nur oberflächlich gelesen und weiß auch nicht genau, was er unter dem wiederholt erwähnten Begriff der "psychological safety" versteht, aber ich darf wohl sagen, dass er in seinen Äußerungen ziemlich vorsichtig und unpolemisch ist, was das ganze recht langweilig zu lesen macht. Im Grunde hat er nur folgendes harmlose Statement gemacht:

    Zitat
    We need to ​stop assuming that gender gaps imply sexism​.


    Trotzdem wurde er, als das eigentlich interne Dokument öffentlich wurde, von Google sofort gefeuert. Wenn der Mann nicht mit einer Schweigeverpflichtung fürstlich abgefunden wird, wird die Geschichte sicherlich die Gerichte und damit auch die Öffentlichkeit noch intensiv beschäftigen. Freuen wir uns also auf eine lustige Diskussion.

  • Schützenfestumzug Braunlage 2017Datum02.08.2017 12:33

    Am Schützenfestumzug in Sankt Andreasberg werde ich dieses Jahr leider nicht teilnehmen können, da ich am nächsten Sonntag an einer Veranstaltung in Düsseldorf teilnehme. Dafür gibt's Bilder vom Schützenfestumzug in Braunlage am 22.07.2017:
    https://photos.app.goo.gl/7NpWsRT7wqkqpkWH3
    Der Braunlager Schützenfestumzug kann sich sehen lassen, insbesondere wenn man ihn mit dem des wesentlich größeren Bad Lauterberg vergleicht. Das Lauterberger Schützenfest ist, wenn man die Größe der Stadt berücksichtigt, eigentlich nur noch ein Schützenfestchen. Imposant dagegen Schützenfest und Schützenfestumzug im etwa gleich großen Herzberg, wo ich heuer ebenfalls teilgenommen habe:
    https://flic.kr/s/aHsm2B123i

  • Somewhere over the RainbowDatum01.08.2017 22:05
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Hier ein Regenbogen-Video:


    Den Regenbogen sieht man allerdings nur (auf der linken Seite), wenn beim Wasserspiel gerade kräftig Wasser aufspritzt. Die Wassershow findet in den Sommermonaten jeden Nachmittag am Elisabeth-Park in Zell am See statt. Die Show am Nachmittag ist auch nur ein Appetizer für die Abendshow.
    Damit die Sonne möglichst tief steht, hab ich natürlich die letzte Show am Nachmittag um 16 Uhr aufgenommen. Der Regenbogen wäre noch kräftiger geworden, wenn sie eine Stunde später noch einmal wiederholt werden würde. Noch später würde dann die Sonne hinter der Schmittenhöhe unmittelbar westlich von Zell am See verschwinden.

  • Thema von kassandro im Forum Fun

    Das folgende Video wurde immerhin auf Twitter vom US-Präsidenten geteilt:


    In der Praxis geschieht jedoch (leider) das Gegenteil. Zwar blieb Trump im Kampf um Präsidentschaft der Sieger, aber im Hinblick auf die "Lügenpresse" kann man das nur als Pyrrhussieg bezeichnen,denn durch die ständigen Feindseligkeiten wird Aufmerksamkeit für diese generiert, was zu steigenden Abonnenten-Zahlen und Klicks auf deren Seiten führt. Im Grunde hat Trump durch sein Verhalten die seit vielen Jahren fortschreitende ökonomische Auszehrung insbesondere der Print-Medien gestoppt, wobei noch abzuwarten bleibt, wie nachhaltig diese Trendwende ist. Man kann dem Präsidenten nur raten, die "Lügenpresse" künftig nicht mehr durch seine persönliche Aufmerksamkeit aufzuwerten. Totschweigen ist ja selber eine durchaus bewährte Methode der "Lügenpresse", die fast immer besser funktioniert hat als geiferndes Geschrei.

  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Guido Reil im Interview am 22.06.2017, also nach der NRW-Wahl:


    Guido Reil kandidiert also auch für den Bundestag, allerdings nur als Direkt-Kandidat in Essen, wo er selbst nach eigener Meinung kaum Chancen hat. Meine Kritik im Eingangsbeitrag bleibt also bestehen. Interessant auch Reils Bemerkungen zur Bücherverbrennung der Gutfaschisten.

  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Guido Reil hat es nicht in den Landtag geschafft! Die AfD hat nur 7,4% der Zweitstimmen und damit 16 Mandate erreicht. Das schaut verglichen mit den Resultaten im Saarland und in Schleswig-Holstein gut aus, ist aber angesichts hervorragenden Vorarbeit durch die Rot-Grüne Landesregierung doch enttäuschend. Die AfD befindet sich in einem stabilen Abwärtstrend und bemüht sich diesen zu verstärken. Ein Scheitern an der 5% Schranke bei der Bundestagswahl erscheint durchaus möglich. Weltweit ist 2017 ein miserables Jahr für die Anti-Establishment-Parteien. Es macht sich ganz klar ein Anti-Trump-Effekt bemerkbar und eine Hetze gegen Trump ist für die Europas "Lügenpresse" viel effektiver als gegen die eigenen "Rechtspopulisten". Auch objektiv kann man der Trump-Administration bislang keine gute Noten geben. Die Entlassung des FBI-Chefs zeugt darüberhinaus von strategischer Dummheit. Jetzt gibt es sogar Gerüchte, dass Trump den Sonderermittler Robert Mueller entlassen wolle. Die Börse hat allerdings ihre positive Sicht auf Trump noch nicht aufgegeben und mindestens solange sollte man sich mit einem endgültigen Urteil zurückhalten.

  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Nicht für das eigentliche Problem aber doch sehr wohl für dessen politisches Umfeld ist die Frage interessant: Warum frägt denn keiner nach dem Warum des "Skandals"? Grundsätzlich fragen Journalisten in solchen Situationen immer "Wer was wann gewusst hat" und für jegliches Wissen wird dann Bestrafung verlangt. Nur der Ignorant ist bei diesem dämlichen Spielchen fein heraus. Es gibt für das Verhalten der Presse und der Regulierungsbehörden aber auch einen tieferen Grund, der für die Regulierungsbehörden sehr unangenehm ist. Diese drehen nämlich ständig an den Abgasnormen und wollen die Ingenieure zwar so viel wie möglich quellen aber sie nicht überfordern. Sobald eine Abgasnorm erfüllt ist, wird dann schon die nächste nachgeschoben. Als dann bei Diesel-PKWs einmal betrogen wurde, rutschte man von Abgasnorm zu Abgasnorm immer tiefer den Betrug. Nach den heutigen Normen ist es unmöglich Diesel-PKWs zu vernünftigen Preisen ohne Betrug herzustellen. Alle Hersteller sind davon betroffen, sonst wäre VW erledigt. Die einzig saubere Lösung wäre es jetzt, sich mit den Herstellern an einen Tisch zu setzen und die Abgasnormen auf ein ohne Betrug erfüllbares Maß abzusenken, aber genau so eine ehrliche Lösung ist für die ideologischen Hohlköpfe undenkbar. Niemals dürfen Abgasnormen gesenkt werden. Deshalb will man das Problem irgendwie aussitzen. Derweil ist die Schädlichkeit von Stickoxiden durchaus umstritten. Angeblich sind 2015 weltweit 38000 Menschen dem zusätzlichen NOx-Ausstoss von Dieselmotoren zum Opfer gefallen, davon aber nur 11400 in EU.. Da aber die überwiegend Zahl von Diesel-PKWs in der EU unterwegs sind, widersprechen diese Zahlen sogar der These vom Slow Murder durch diese Fahrzeuge. Diese mediengeilen Scheinexperten sind zu dumm, zum Statistik fälschen. Überhaupt ist es unredlich in medizinischen Studien von einer Zunahme der Todesfälle zu reden, denn die sterben müssen immer alle. Es geht hier allenfalls um eine Verringerung der Lebenserwartung. Die diesbezüglichen Zahlen sind aber für Medienhetze völlig ungeeignet, weswegen man lieber über zusätzliche Todesfälle spricht.

  • Lügenpresse InflagrantiDatum06.06.2017 17:49
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Hier wurde CNN bei der Inszenierung einer islamischen Anti-Terror-Demo erwischt:

  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Die wichtigste Frage, nämlich warum VW die Abgasreinigungsanlage abschaltet, wo sie doch auf dem Prüfstand so gut funktioniert, wurde weder in obiger ZDF noch in irgendeiner anderen Sendung zu dem VW-"Skandal" gestellt. Man kann darüber allenfalls nur spekulieren. Offensichtlich kann die Abgasreinigungsanlage in Diesel-PKWs nicht dauerhaft funktionieren, geht im Dauerbetrieb kaputt oder richtet gar Schaden am Motor an. Bei LKWs gibt es offenbar eine dauerhaft funktionierende Abgasreinigungsanlage, die allerdings für die wesentlich billigeren Diesel-PKWs viel zu teuer ist. Deshalb müssen alle Hersteller von Diesel-PKWs beim Abgas-Test betrügen. In der obigen ZDF-Sendung wird hingegen an einer Stelle behauptet, dass VW mit einem 300$ Teil den Betrug hätte vermeiden können, womit man VW dann auch bösartigen Geiz unterstellt. Der Vorgang zeigt das ganze Elend des heutigen Journalismus: Die wichtigen Fragen werden nicht verstanden und nicht gestellt. Dafür werden Empörungsnummern abgezogen. Eine Ausnahme davon ist diese Artikel-Serie im Spiegel, wo sozusagen ein Umrüstungstagebuch ausgebreitet wird. Leider hörte diese Serie am 27.03.2017 mit dem 12. Teil zumindest vorübergehend auf, ohne dass man viel schlauer als zuvor ist. Ich wünsche mir mehr und vor allem längerfristige Erfahrungsberichte über die Umrüstung, wobei ich selber ein Gegner jeglicher Umrüstung bin.

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