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  • GlyphosatDatum28.05.2016 12:20
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvertilgungsmittel (Herbizid) der Welt. Es ist seit 1974 auf dem Markt. Es ist biologisch gut abbaubar und für Lebewesen nur verhältnismäßig wenig giftig, zumindest wenn man den LD50-Wert als Maßstab nimmt. Unter dem LD50-Wert versteht man diejenige Masse in Milligramm, die durch Aufnahme mit dem Mund pro Kilogramm Körpergewicht eines Tieres notwendig ist, um das Tier mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% zu töten. Je höher also der LD50-Wert desto weniger giftig ist eine Substanz. Im Vergleich zu anderen Substanzen schaut die Situation für Glyphosat so aus

    Die akute Giftigkeit von Glyphosat ist also kaum größer als die von Alkohol und viel, viel geringer als die von Koffein und Nikotin.

  • Die Nazifizierung des Konrad ZuseDatum10.05.2016 14:27
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Gutmenschen hassen Leistungsträger und versuchen diese, wo immer es geht, irgendwie in den Dreck zu ziehen. Bei Personen die während der Zeit des Nationalsozialismus gelebt haben, ist die Nazifizierung hierfür ein bewährtes Mittel, das ich an Hand des Computer-Pioniers Konrad Zuse illustrieren möchte.
    Konrad Zuse war niemals Mitglied der NSDAP, wie aus den vollständig vorhandenen Mitgliederlisten dieser Organisation eindeutig hervorgeht. Es ist auch keinerlei Mitgliedschaft in irgendwelchen anderen NS-Organisationen bekannt. In seiner 1969 erschienen Autobiographie zeichnet Zuse ein unpolitisches Bild seiner selbst. Er sei kein Nazi gewesen, habe jedoch "angesichts des Bombenkrieges auf die deutsche Zivilbevölkerung" auch nicht vorgehabt, "den Bau von Flugabwehrraketen zu sabotieren". Dr. Wilhelm Füssl, Archivleiter beim Deutschen Museum in München versuchte nun 2010 diese Bild der Person Konrad Zuses zu korrigieren:

    Zitat
    Nach bisheriger Kenntnis war Konrad Zuse kein Mitglied der NSDAP. Doch er war ein Nutznießer, er konnte auf Protektion und auf Gönner in hohen Kreisen bauen. Und der Archivleiter Wilhelm Füßl, der im Deutschen Museum in München den Nachlass Konrad Zuses betreut, unterstreicht sogar die besondere und nicht unbedingt rühmenswerte Bedeutung Berlins für den Computerpionier. Zuse habe, urteilt Füßl, mit seinem Standort Berlin »einen enormen Vorteil« gehabt. Es gab kurze Wege zu Reichsbehörden, die Flugzeugindustrie und das Militär ermöglichten viele Aufträge. »Die militärischen Entwicklungen, die Zuse mit der Gleitflugbombe machte«, sagt Füßl, »waren nur möglich in einem militärischen, vielleicht auch in einem Kriegszusammenhang.«

    Er schreckt auch nicht davor zurück, den von Zuses Witwe 2006 dem Deutschen Museum überlassenen Nachlass für seine Braunbesudelung zu missbrauchen. Dem meint er entnehmen zu können, dass Zuse seine Rechenmaschine auch für die Erforschung von "Verwandtschaftsbeziehungen" von Menschen zur Verfügung stellen wollte – im Dienste der "Ahnenforschung" und "systematischen Rassenforschung". All diese "wertvolle" Forschung wurde zu 100% vom Steuerzahler finanziert.

  • Akademisch aufgeblasener DummschwatzDatum10.05.2016 12:36
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Am 6. Mai schrieb ich zu diesem Beitrag im Linksblog "Ruhrbarone" diesen Kommentar:

    Zitat

    An Linkslastigkeit mangelt es der Uni Göttingen ganz gewiss nicht. Ich war dort selbst lange tätig, allerdings als Mathematiker, also im MINT-Bereich, dem diese Universität auch ihren Ruhm verdankt. Ein berühmter Absolvent im Bereich der Sozialwissenschaften war Gerold Becker, der die Odenwaldschule dann noch berühmter machte. Sein ehemaliger Bettgenosse Hartmut von Hentig war dort Professor, bevor er nach Bielefeld weiterzog. Nicht nur wegen dieser beiden "Koryphäen" bin ich zur Auffassung gelangt, daß die Sozialwissenschaften usw. keinerlei Kriterien einer Wissenschaft erfüllen und für die Gesellschaft auch keinerlei positive Wertschöpfung erbringen. Sie sollten deshalb strikt von den MINT-Fächern getrennt und auf Schrott-Universitäten ausgelagert werden. Sie sollten auch andere Titel bekommen, damit auch die Bevölkerung weiß, daß es sich bei diesen Disziplinen nicht um Wissenschaft sondern um akademisch aufgeblassenen Dummschwatz handelt und so die "echten" Wissenschaften nicht von solchen Scharlatanen in Misskredit gebracht werden können.
    Über den Herrn Salzborn kann ich nun nichts konkretes sagen, weil er mir unbekannt ist. Der obige politisch vergiftete Artikel ist jedoch für diese politisierten Pseudowissenschaften ziemlich typisch und ich bin sehr dankbar dafür, weil er wieder einmal die Unwissenschaftlichkeit dieser "Wissenschaften" sichtbar macht. Das ist einfach nur noch ein Politgerangel.
    Ich gehe davon aus, dass dieser Kommentar die Toleranzgrenze Ruhrbarone überschreitet. Deshalb habe ich auch eine Alternativ-Veröffentlichung mit Verlinkung des obigen Artikels vorbereitet.


    Wie man sieht, habe ich vornherein damit gerechnet, dass dieser Kommentar der Zensur der Zensur zum Opfer fällt, und um dies sicherzustellen, hab ich auch drastischer formuliert, als ich dies normalerweise tun würde.
    Es geht um nichts geringeres als um die Frage "Was ist Wissenschaft und was ist es nicht?". Wie man an meinem obigen Kommentar sofort erkennt, nehme ich dazu eine sehr restriktive Position ein. Was sind nun meine Kriterien, damit man ein Bündel von Aussagen eine Wissenschaft nennen darf?
    1. Die Zuverlässigkeit der gemachten Aussagen. Im Detail besagt dieses Kriterium, dass die Aussage möglichst unabhängig von der Person ist, die sie macht, und dass deren Ermessensspielraum möglichst gering ist.
    2. Der Aussagewert der gemachten Aussagen. Damit ist gemeint, daß die Aussagen nicht banal und keine Gemeinplätze sein sollten. Sie müssen nicht nur die Vergangenheit erklären sondern auch Aussagen über die Zukunft machen, die sich dann bestätigen.
    3. Die Beständigkeit der gemachten Aussagen. Diese sollten möglichst lange, am besten für immer gültig sein.
    4. Die gemachten Aussagen sollten unabhängig von Zeitgeist, Religion oder Ideologie sein. Dieses Kriterium überschneidet sich in gewisser Hinsicht mit Kriterium 1-4.
    5. Eine Wissenschaft sollte einen Mehrwert für die Gesellschaft erbringen. In vielen Fällen ist das ein wirtschaftlicher Mehrwert. Es kann aber auch die Verbesserung Lebensqualität wie z.B. bessere Gesundheit, weniger Arbeitsbelastung usw. damit gemeint sein. Manche Pseudowissenschaften erbringen nicht nur keinen Mehrwert sondern sogar einen Schadwert für dei Gesellschaft. Auch das gehört in diese Rubrik.
    6. Die von der Wissenschaft und an die Wissenschaft gestellten Fragen sollten von Bedeutung für die Gesellschaft sein. Das heißt nicht unbedingt, dass sie dann auch einen Mehrwert für die Gesellschaft erbringt. Kriterium 5 und 6 können also sehr unterschiedlich erfüllt werden, wie nicht zuletzt die nachfolgend angeführten Beispiele zeigen.
    7. Fälschung und Hochstapelei und Hochstapelei sind ein Anzeichen für Unwissenschaft und sollten möglichst selten sein.
    8. In einer hoch entwickelten Wissenschaft sollte der einzelne Wissenschaftler ein Zwerg auf den Schultern von Riesensein, d.h. er baut auf den Werken vieler anderer Wissenschaftler auf und muss nicht ständig das Rad neu erfinden. Es sollte keinen fundamentalen Paradigmen-Wechsel geben. Genau dann spreche ich auch von einer akademischen Wissenschaft. Leider wird immer wieder Wissen akademisiert, das dieses Kriterium nicht erfüllt und dann kommt man akademisch aufgeblassenen Dummschwatz, der das eigentlich vorhandene Wissen entstellt.

    Die Kriterien 1-3 und 5 sind zweifellos die wichtigsten Kriterien sie scheiden letztlich die Spreu vom Weizen. Die anderen Kriterien bereichern und verbreitern lediglich die Diskussion.

    In späteren Beiträgen werde ich die obigen Kriterien an Hand von Beispielen illustrieren. Zuvor will ich jedoch die Frage "Was ist Wissenschaft" noch aus zwei anderen Blickwinkeln angehen.

  • Tag der Pressefreiheit - Weg mit ihrDatum04.05.2016 07:22
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Seit 1994 gibt es den Tag der Pressefreiheit und die Art und Weise wie unsere "Lügenpresse" diesen Tag gestern für ihre Zwecke instrumentalisiert hat, ist ein guter Grund jegliche Sonderrechte für "Journalisten" abzuschaffen. Statt der Pressefreiheit sollte nach dem Motto Gleiches Recht für alle die Meinungsfreiheit geschützt werden oder besser wiederhergestellt. Genau gegen die hetzt die "Lügenpresse" unentweg so auch gestern. Schon das Wort "Lügenpresse" wird als Einschränkung der Pressefreiheit empfunden. Und dann natürlich Pegida. Hunderte von "Journalisten" belagern deren Demonstrationen - nicht um darüber zu berichten, sondern man versucht verzweifelt einzelnen Demostranten irgendwelche Äußerungen zu entlocken, mit der man die gesamte Organisation nazifizieren möchte. Wenn das nicht geht, schreckt man auch vor Provokationen nicht zurück, und wenn selbst das nicht hilft, dann gröhlt man selbst die gewünschten Parolen. Angeblich würden diese "Journalisten" auch zunehmend von rechten Demonstranten angegriffen, aber obwohl sie ständig Kameras mitführen, war das einzige Video, mit dem sie diese These "belegen" konnten, ein einziger kurzer Druck auf eine kleine Pfefferspray-Büchse, deren Gas durch den Wind auch noch die nachfolgenden Demonstranten traf. Das war alles, was die "Lügenpresse" an "Gewalt" gegen sie zeigen konnte. Gerade gestern hat die "Lügenpresse" wieder gezeigt, wie verdient sie ihren Namen trägt und wie unverdient die ihr zugestandenen Sonderrechte sind.

    Ich war am 1. Mai auf der Demonstration zum Tag der Arbeit in Hannover, hier die Bilder.. Die Demonstration war so, wie eine Demonstration sein soll, da gibt es nichts zu kritisieren. Ähnlich würden auch die Demonstrationen von Pegida usw. verlaufen, wenn sie nicht ständig durch die Terror-Horden der Roten SA begleitet werden würden. Hätte ich bei der 1. Mai Demo Abzeichen von Pegida oder der AfD getragen, wäre es mit der Friedlichkeit der Demo sehr schnell vorbei gewesen und ich wäre niemals zum Renntag auf der Neuen Bult gelangt, der mein eigentliches Tagesziel war. Gegen eine solche Provokation wäre Gewalt mehr als angemessen und die "Lügenpresse" würde großes Verständnis dafür haben. Aufdringliche Mikrofone der "Lügenpresse" sind für Pegida-Demonstranten eine viel große Provokation und sie reagieren darauf nur mit "Lügenpresse halt die Fresse", sieht man mal von einem einzigen kleinen Druck auf eine kleine Pfefferspray-Dose ab.

    Wir brauchen Meinungsfreiheit für alle statt Sonderrechte für eine Hetzer-Clique.

  • Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Beide Schlecker und Praktiker waren Marktführer auf ihren Gebieten und beide wandten sich eher an wenig anspruchsvolle Kunden. Dementsprechend bieder waren auch ihre Läden bzw. Märkte. Beide hatten Ärger mit den Gewerkschaften und bezahlten ihre Mitarbeiter eher schlecht. Sowohl bei den Drogerie- als auch bei den Baumärkten gab es Überkapazitäten. Wie schön wäre es da doch, wenn man beide Umsatzriesen aus dem Markt nehmen könnte und dort wieder freier Platz entstünde. Nicht nur die Konkurrenz von Schlecker und Praktiker dachte so, auch deren Lieferanten, die auch die Konkurrenz belieferten, erhofften sich von einer Marktbereinigung höhere Margen. Und die Gewerkschaft hatte auch nichts dagegen, wenn die beiden gewerkschaftsfeindlichsten Marktteilnehmer verschwinden würden. Die Schleckerfrauen waren nicht in der Gewerkschaft, also war es gut, wenn an ihnen mal ein Exempel statuiert würde. Beide Unternehmen, insbesondere Schlecker, waren aber keineswegs in einer tiefen Krise, sondern litten nur etwas unter dem starken Wachstum und der damit einhergehenden schwachen Profitiabilität. Es wurden einfach zu schnell, zu viele neue Läden errichtet. Statt aber einfach unrentable Märkte stillzulegen und nach dem alten Konzept weiterzufahren, wurde beiden Unternehmen von schlauen Beratern eingeredet ihre Läden/Märkte edler zu gestalten, um neue, bessere Kunden zu gewinnen. Das kostete eine Unmenge Geld aber die neue Kunden blieben trotz der schöneren Läden und Märkte diesen fern, weil man das schmuddelige Image nicht so schnell los wird wie das schmuddelige Inventar, auch wenn Praktiker sich jetzt in Max Bahr umbenannte. Jetzt machten Lieferanten und Banken den Sack mit den beiden durch die Modernisierung überschuldeten Unternehmen zu. Auffallend auch, daß es von den der Gewerkschaft nicht das sonst in solchen Fällen übliche Geheul gab. Die blieben muckmäuschenstill und gestanden damit ein, das sie bei diesem Marktbereinigungs-Komplott mit von der Partie waren. Weiter wurde in beiden Fällen verhindert, das neue Investoren die alten Märkte fortführten, beide Unternehmen wurden komplett liquidiert und die meisten Läden und Märkte stehen heute noch leer. Der volkswirtschaftliche Schaden beider Marktbereinigungen war erheblich. Schlecker war praktisch in jedem Dorf präsent und in den ländlichen Regionen gab es plötzlich keine Drogerie-Märkte mehr. Der kleine Mann für den beide Unternehmen eine wichtige Einkaufsquelle war am Ende der dumme.

  • ElektroverarschungDatum27.04.2016 11:31
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Heute kündigt die Bundesregierung ein Förderprogramm für Elektroautos an. Pro Auto soll es 4000€ Kaufprämie geben, wobei die Hälfte der Hersteller des verkauften Autos tragen soll. Genauso gut hätte man eine Prämie 10000€ mit einem Eigenanteil von 8000€ nehmen können. Der Hersteller schlägt dann statt 2000€ einfach 8000€ auf den Kaufpreis drauf.
    Ein Lumpenstück ist auch die Beschränkung der Förderung auf Elektroautos mit einem Kaufpreis von weniger als 60000€. Auf den ersten Blick klingt das, als wollte man die Förderung sozial gestalten. In Wirklichkeit will man damit den amerikanischen Hersteller Tesla vom Markt ausschließen, der ein den deutschen und europäischen Hersteller überlegenes Produktportfolio hat.
    Alles in allem bestätigt die Bundesregierung wieder einmal ihren Ruf als Lug- und Trugregime.

  • Der Fall BöhmermannDatum17.04.2016 11:58
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Es begann alles mit dieser Anti-Erdogan-Version des Schlagers Irgendwie, irgendwo, irgendwann von Nena


    Dem selbstherrlichen Erdogan gefiel dieser Song überhaupt nicht und er glaubte sich durch das Flüchtlingsabkommen mit unserer Mutti in einer Position, ein Verbot dieses Songs einfordern zu können. Damit ist glorreich gescheitert und er hat eine Riesenwerbung für diesen Satire-Song gemacht. Das ist die Dummheit der Intoleranz, der man oft begegnet. Auch beim ZDF gibt es "Satiriker", einer davon heißt Böhmermann. Den kannte kaum jemand und er hatte auch nur eine Sendung im ZDF-Spartensender ZDF Neo, der einen Marktanteil von 1,6% hat. Da sah dieser große Satiriker seine große Stunde schlagen und verfaasste dieses "Schmähgedicht":

    In der ZDF-Mediathek und bei Youtube wurde diese "Satire" mittlerweile gelöscht und es ist zu befürchten, daß dasselbe auch bei Vimeo geschieht. Deshalb hier der Originaltext dieser Satire (kopiert von hier):

    Zitat

    Sackdoof, feige und verklemmt,
    ist Erdogan der Präsident.

    Sein Gelöt stinkt schlimm nach Döner,
    selbst ein Schweinepfurz riecht schöner.

    Er ist der Mann der Mädchen schlägt,
    und dabei Gummimasken trägt.

    Am liebsten mag er Ziegen ficken,
    und Minderheiten unterdrücken,

    Kurden treten, Christen hauen,
    und dabei Kinderpornos schauen.

    Und selbst Abends heißt statt schlafen,
    Fellatio mit hundert Schafen.

    Ja, Erdogan ist voll und ganz,
    ein Präsident mit kleinem Schwanz.

    Jeden Türken hört man flöten,
    die dumme Sau hat Schrumpelklöten,

    Von Ankara bis Istanbul,
    weiß jeder, dieser Mann ist schwul,

    Pervers, verlaust und zoophil
    Recep Fritzl Priklopil.

    Sein Kopf so leer, wie seine Eier,
    der Star auf jeder Gangbang-Feier.

    Bis der Schwanz beim pinkeln brennt,
    das ist Recep Erdogan, der türkische Präsident.


    Die billige Rechnung ging auf. Erdogan macht diesen großen "Satiriker" geradezu weltbekannt, indem er diesen nur auf Beleidigung sondern sogar auch auf Majestätsbeleidigung, einen Paragraphen den vorher wohl kaum jemand kannte, verklagte. Es gab diesbezüglich sogar eine Kampfabstimmung innerhalb der Bundesregierung. Eine gigantische Welle der Solidarität schwappte über den großen "Satiriker" herein. Lustigerweise weinen jetzt gerade die Leute Krokodilstränen für die Meinungsfreiheit, die sonst bei der geringsten ihnen nicht genehmen Meinung Anzeige wegen Volksverhetzung erstatten. So meinte beispielsweise der innen- und justizpolitische Sprecher der Grünen im EU-Parlament, Jan-Philipp Albrecht wortwörtlich:

    Zitat
    Wir brauchen dringend eine eigene Abteilung bei der europäischen Polizeibehörde Europol, die in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden die Foren und sozialen Netzwerke systematisch durchsucht und wirksame Strafverfolgung auch über Grenzen hinweg organisiert.“ Zugleich forderte er einheitliche Vorgaben für soziale Netzwerke. „Wir brauchen dringend EU-weit einheitliche klare Regeln zu der Frage, was auf Plattformen wie Facebook eine Grenzüberschreitung ist und was nicht.


    Die geradezu panische Angst vor dem Freien Wort ist nicht die einzige Gemeinsamkeit von Erdogan und den Gutmenschen, die sich hier so lautstark gegen ihn solidarisieren. Humorlosigkeit ist das zweite Wesensmerkmal totalitärer Menschen. So war der Jubel der heutigen Böhmermann-Fans groß, als der Molekularbiologe Tim Hunt nach einem Witz über Frauen in der Wissenschaft aus allen möglichen Positionen entlassen wurde. Da versteht der Gutmensch halt keinen Spaß, wenn eines seiner Dogmen verspottet wird. Ein Grazer Professor forderte allen Ernstes sogar die Todesstrafe für Klimaleugner.

  • Panama PapierDatum04.04.2016 13:11
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Angeblich gab es da gestern die größte Enthüllung aller Zeiten. So posaunt es jedenfalls die "Lügenpresse" herum. Fakten werden eigentlich keine genannt nur riesig, riesig, riesig. Mit dieser Kampagne will man gleich zwei Fliegen auf einmal schlagen. 1. Wladimir Putin, Intimfeind aller Gutmenschen und der USA, und andere den Gutmenschen missliebige Personen. 2.Das Bargeld. Um solche Geschäfte zu vermeiden, muß das Bargeld weg und totale Vermögenstransparenz geschaffen werden. Leistung darf sich nicht mehr lohnen, das ist das Credo der Gutmenschen, denen jegliche Wertschöpfung fremd ist. Deswegen müssen Leistungsträger bestraft und besteuert werden bis die Balken krachen. Der Bürger muß vollständig einem von Gutmenschen dominierten Totalstaat ausgeliefert werden. Es darf da keine Eigenständigkeit und keine eigene Meinung mehr geben.
    So wie früher Walraff, Engelmann & Co von der Stasi für deren Desinformations-Kampagnen gefüttert, gesteuert und teilweise auch bezahlt wurden, wird auch hier die "Lügenpresse" dieses mal allerdings von westlichen Geheimdiensten gefüttert. Wie schmutzig hier möglicherweise gearbeitet wird, zeigt diese Verschwörungstheorie um die Ermordung von Alexander Litwinenko .

  • Dynamik und EmpfindlichkeitDatum20.03.2016 09:47
    Thema von kassandro im Forum Infos

    Hier hab ich eine sehr interessante Seite gefunden, die für viele Kameras die Beziehung zwischen Dynamik (dynamic range) und Empfindlichkeit (ISO) aufzeigt. Für meine momentan aktiven Kameras sieht das dann folgendermaßen aus. Erstaunlich wie stark die alte E-M5 abschneidet. Für die Lumix GX8 bleibt zu bemerken, daß sie offensichtlich echte ISO 100 und nicht überbelichtete und nachkorrigierte ISO 200 hat.

  • Die Linke und ihr FrauenvorsteherDatum15.03.2016 12:12
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Das war wohl nichts mit dem Frauenvorsteher. Als Reaktion auf das schlechte Wahlergebnis gibt der Rote Wulf jetzt auch sein Amt als Fraktionsvorsteher ab.

  • Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    als in den Umfragen vorhergesagt abschneiden. So weit lehne ich mich knapp eine Stunde vor Schließung der Wahllokale aus dem Fenster. Folgende Werte wurden für die AfD vorhergesagt:
    18% in Sachsen-Anhalt
    12% in Baden-Würtemberg
    9% in Rheinland-Pfalz

  • GrabsteineDatum12.03.2016 10:47
    Thema von kassandro im Forum Bildthemen

    Auf alten Friedhöfen zu spazieren und (nicht dauerhaft) zu verweilen, macht mir Spaß. Als Radfahrer schätzt man Friedhöfe, weil es dort immer Wasser gibt, mit dem sich den Schweiß abwaschen und auch mal einen Schluck trinken kann, wobei es nicht auf allen Friedhöfen Trinkwasser gibt. Ich komme also viel auf Friedhöfen herum. Manchmal trifft man dort auf schöne oder kitschige oder interessante Gräber, manchmal auch auf die von Prominenten. Über solche soll hier in Bild und Wort berichtet werden.

    Eine Fundgrube für Promi-Gräber in der ganzen Welt ist diese tolle Seite.

    Eine allgemeine Grabstein-Datenbank, die insbesondere den riesigen Friedhof Ohlsdorf in Hamburg zu erfassen sucht, gibt es hier.

  • Die Linke und ihr FrauenvorsteherDatum28.02.2016 22:58
    Thema von kassandro im Forum Fun

    Brauchen Frauen (noch) einen männlichen Vorsteher? Bei Der Linken macht sich sogar deren Franktionsvorsitzender in Magdeburg und Spitzenkanditat für die Landtagswahl am 13. März, Wulf Gallert, für diese Rolle stark:

    Zugegeben, ich hab da einige wenige Pixel ein bißchen geändert ...

  • Thema von kassandro im Forum Ohne Photo
  • Schoduvel 2016Datum16.02.2016 08:02

    Der Schoduvel gilt als der größte Karnevalsumzug des Nordens und als der viertgrößte nach Köln (Nr. 1), Düsseldorf (Nr. 2) und Mainz (Nr. 3) überhaupt. Er findet in der Gauß-Stadt Braunschweig alljährlich am letzten Sonntag vor dem Rosenmontag statt. Im letzten Jahr ist er allerdings wegen einer Terror-Warnung wenige Stunden vor Beginn der Veranstaltung abgesagt worden. Offiziell startet dieser um 12.40 vor der Volkswagen-Halle am Europaplatz. Der Umzugsplan:


    Bereits der Bus- und Straßenbahnhof vor dem Hauptbahnhof stand voll im Zeichen des Karnevalsumzugs:

    Viele Leute kamen wie ich mit der Bahn aus der ganzen Region. Mit dem 5€ billigen Schoduvel-Bändchen

    konnte man den ganzen Sonntag im ganzen Verkehrsverbund Braunschweig, der im Süden vom Harz bis zum Norden nach Gifhorn reicht, beliebig umherfahren. Eine sehr gute Idee, die trotz trüben Wetters zu einer Rekordzahl von Zuschauern, zwischen 200000 und 300000 führte.

    Hier Bilder vom Geschehen am Europaplatz, wo ich etwa gegen 13 Uhr 10 angekommen bin:





    Auch die Andreasberger waren mitsamt Hexen und Teufeln vor Ort:



    Vom Europaplatz ging es die die Güldenstraße hoch

    und dann rechts um die Ecke Richtung

    Altstadtmarkt




    Am Altstadtmarkt war dann auch der NDR mit 4 Kameras und übertrug von dort 3 Stunden live


    Auch die Andreasberger Höllenbrut musste am Altstadtmarkt vorbei


    Danach ging es links um die Ecke der Gördelingerstraße entlang

    wo sich ein Dame alkoholisch befüllen lies


    Danach wandte sich der Tross wieder nach rechts auf die Lange Straße


    An der Katharinenkirche gab es dann wieder einen Rechtsknick

    und es ging den Bohlweg hinunter

    zum Schloss, wo die meisten Zuschauer standen:



    Am Schloss lief mir zum ersten mal die Abordnung aus Pöhlde im Südharz mit Prinzengarde und Prinzenpaar vor die Kamera

    Erstaunlich, dass solch ein kleiner Ort so etwas auf die Füße stelle kann.

    Am Schloss machte der Tross einen Linksknick und es ging am Rizzi-Haus vorbei

    Danach ging's wieder nach rechts den Magnitorwall

    und die Leonhardstraße hinunter:



    Die Pöhlder Mädchen gaben dort ein flottes Marientänzchen zum besten

    und auch unsere Andreasberger zeigten sich ein letztes mal


    Danach kam der Zug nahe der Stadthalle zum Stillstand

    und es begann auch leicht zu nieseln. Meine Speicherkarte war auch voll und die restlichen Bilder sind noch in der Kamera. Ich ging dann zum nicht weit entfernten Hauptbahnhof und trat die Rückreise an.

  • Thema von kassandro im Forum Kameras

    Die Lumix FZ50 war lange Zeit mein Lieblingskamera. Sie hatte einen relativ großen 1/1.8" Sensor kombiniert mit einem für die damalige Zeit relativ großen Zoombereich von 35-420mm. Dazu war sie auch mit Blende 2.8 im Weitwinkel- und Blende 3.7 im Telebereich relativ lichtstark. Der Sensor war verglichen mit den heutigen recht schwach. Schon bei ISO 100 war in den dunkleren und flächigeren Bereichen Rauschen zu sehen und das nahm mit wachsenden ISO auch noch stark zu. Ich photographierte mit ihr fast nur Raw. Die besten Ergebnisse liesen sich mit einer gepatchten Version der legendären Rawshooter-Software erzielen. Die letzten 8 Aufnahmen wurden allerdings mit DxO entwickelt, das keine spezielle Unterstützung für diese Kamera enthält:



    Die obigen Aufnahmen wurden am 2.02.2013 beim Winterfest in Sankt Andreasberg bei herrlichen Wetter gemacht. Fester Bestandteil des Winterfests ist ein Treffen der Gespannfahrer, die dort bei eisiger Kälte vor dem Kurhaus campen. Die ersten 8 Aufnahmen zeigen die wackeren Gespannfahrer, während die letzten drei auf der Rodelwiese gemacht wurden.
    Einen eingehenden Test der Kamera gibt es bei DPReview.

  • EntenDatum14.02.2016 05:48
    Thema von kassandro im Forum Tiere

    Die folgenden Aufnahmen wurden Anfang Februar 2012 am Kurteich in Braunlage mit der Lumix FZ150 gemacht. Die männlichen Tiere

    sind weitaus schöner als die weiblichen

  • Meinungsfreiheit in NRWDatum25.01.2016 15:09
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Eigentlich wurden die Landesmedienanstalten um das Privatfernsehen zu "überwachen". Die NRW-Regierung hat für diese aus den Rundfunkbeiträgen finanzierte Behörde auch andere Verwendung gefunden. Sie versendet Bußgeldbescheide an Betreiber mißliebiger Webseiten. Es geht feminismusfeindliche Beiträge. Die Einzelheiten werden Die Details werden hier ausgebreitet. Dafür gab es dann immerhin ein Bußgeld von 5500€. Da der Büßer nicht büßen wollte, gab es im Sommer 2014 dafür 20 Tage Beugehaft. Aber auch das genügte dem Direktor der Landesmedienanstalt in NRW, Dr. Brautmeier, nicht. Er erstattete Anzeige wegen Volksverhetzung. Gemäß dieser Dastellung wirft die mit diesem Verfahren befasste Staatsanwältin dem Angezeigten folgende Äußerung in seinem Forum vor:

    Zitat
    Erwerbsarbeit ist naturgemäß Männersache. Weiber sind dafür nicht geschaffen.

    Wofür sind die Weiber denn geschaffen? Für die Reproduktion! Dafür haben haben sie entsprechende Organsysteme und psychische Dispositionen. Das Weib ist leibschöpferisch; der Mann ist geistschöpferisch. Das Weib steht den Tieren näher, der Mann den Himmelswesen.


    Großzügigerweise bietet die Staatsanwältin dem Beklagten die Einstellung des Verfahrens an, wenn er sein Forum vom Netz nehmen würde. So siejt die Wirklichkeit in Sachen Volksverhetzung und Meinungsfreiheit in NRW aus.

  • KrötenDatum24.01.2016 15:27
    Thema von kassandro im Forum Tiere

    Das folgende Kröten-Pärchen ist mir ein paar Meter entfernt vom Beberteich über den Weg gelaufen:

    Die obige Umklammerung des Weibchens durch das kleiner Männchen wird Amplexus genannt.

  • Deutsches Derby 2015Datum12.01.2016 10:41
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Eingangs der Zielgerade macht der Frontrenner Koffi Prince artig wie ein Pacemaker Platz und lies Nutan locker davonziehen (2 Wikipedia-Bilder, bitte draufklicken):


    Auf den letzten Bild sieht man ganz links Nutan, daneben Lovato, dann Koffi Prince, der später ein Eisen verliert, dann Fair Mpuntain, Palace Prince, Areo, Rogue Runner, Nordic Flight und am rechten Bildrand Iraklion.
    Hier noch ein Bild, das ein paar Sekunden später aufgenommen wurde:


    Danach habe ich mich auf den sich lösenden Nutan konzentriert:




    Das Wikipedia-Bild wurde zwischen der 2. und der 3. Aufnahme von obiger Bildserie aufgenommen.

Inhalte des Mitglieds kassandro
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