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  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Auf Wikipedia Commons kann man seit einiger Zeit Schnitte von Kategorien bilden. Zum einen gibt es da die Kategorie der mit der Lumix FZ50 aufgenommenen Bilder (das sind eine ganze Menge) und zum anderen die Kategorie der von mir aufgenommenen Bilder. Was liegt also näher den Schnitt beider Kategorien, also die von mir mit der FZ50 aufgenommen und zu Commons hinaufgeladenen Bilder zu bilden. Leider ist die Kategorisierung meiner FZ50 momentan noch ziemlich unvollständig, aber im Laufe der Zeit wird sich das verbessern.

  • Nach dem Hass nun der FakeDatum01.02.2017 01:50
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Der Druck speziell auf Journalisten im für seine Unabhängigkeit sich selbst rühmenden Zwangs-PayTV ist groß, sich für die Demokratie oder zumindest für das, was die Altparteien dafür halten, einzusetzen. Auch Ranga Yogeshwar, einstmals Wissenschaftsredakteur beim WDR und jetzt freiberuflich für diesen tätig, fühlt sich dazu berufen. Auf Grund eines Interviews in der Welt vom 27.01.2017, das wegen einer Paywall nicht zitierfähig ist, geriet er in Verruf, eine Internet-Zensur nach chinesischem Vorbild zu wollen. Das hat er bestritten, aber zitieren wir ihn doch im Original:

    Zitat
    Europa muss bei den Massenmedien eine gewisse Souveränität behalten. Es gibt Staaten, die da schon weiter sind. Auch wenn das manchen verblüffen dürfte, will ich hier ausdrücklich China nennen. Dort gibt es mit WeChat ein eigenes Pendant zu WhatsApp. China behält eine gewisse Kontrolle darüber, welche Nachrichten ihr Land penetrieren. Das brauchen auch wir, um sicherzustellen, dass nicht das Betriebssystem unseres Landes gestört wird. Und Medien sind ein zentraler Teil des Betriebssystems von Staaten. Wenn wir von immer mehr Fake-News überschwemmt werden und keinerlei Möglichkeit haben, Dinge zu sanktionieren und zu unterbinden, wird das für unsere Demokratie gefährlich. Behauptungen aller Art stehen dann einfach im Raum und der gemeinsame gesellschaftliche Prozess erlahmt. Das kann zu Entgleisungen des Systems führen, die wir uns gar nicht ausmalen wollen.

  • Nach dem Hass nun der FakeDatum30.01.2017 23:39
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Wenn schon die Wahrheit oft schlecht oder gar nicht von der Lüge zu unterscheiden ist, wie soll man dann erst den Irrtum von der Lüge unterscheiden, oder will man auch den Irrtum unter Strafe stellen? Hier wird der Willkür Tür und Tor geöffnet und genau das ist wohl auch gewollt. Wenn die Rechtswissenschaft wirklich eine Wissenschaft wäre, dann würde sie angesichts der in diesem Thread skizzierten Lage gegen die angedachten Anti-Fake-Gesetzesinitiativen Sturm laufen, aber stattdessen unterwirft sie sich dem Zeitgeist. Genau dieses Verhalten ist ein wichtiges Merkmal von Unwissenschaften und ich werde im Thread über Akademisch aufgeblasenen-Dummschwatz diesen Thread gegen die Rechts"wissenschaft" ins Felde führen.

  • Nach dem Hass nun der FakeDatum17.01.2017 16:31
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Es erhebt sich nun die grundsätzliche Frage, ob und wann man denn Wahrheit von Lüge überhaupt unterscheiden kann. Im Fall Künast erscheint das klar: Es gibt keinen Beweis für die ihr unterstellte Aussage. Aber erinnern wir uns an den legendären Satz Walter Ulbrichts: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten":


    Wenn jemand damals solch eine Absicht behauptet hätte, dann hätte er eine Fake-Aussage gemacht. Bei einem Fakeverbot, wäre es unmöglich jemand irgendwelche Absichten zu unterstellen.
    In Pseudo-Wissenschaften wie Soziologie, Politilogie usw. gibt es überhaupt keine echten Wahrheiten. Was wahr und was falsch ist, entscheidet der Zeitgeist oder hängt gar vom ideologischen Hintergrund der Person ab, die eine Aussage macht. Und so wie in den Unwissenschaften ist es auch in Politik. Mit dem Fakeverbot will man Deutungshoheit mit dem Strafrecht durchsetzen. Wer am Klimawandel durch CO2 zweifelt, soll in Gefängnis. Wer behauptet, das islamische Migranten überdurchschnittlich kriminell sind, auch der muss ins Gefängnis. Wer behauptet, dass Schwule Männer überdurchschnittlich Kindesmissbrauch betreiben, auch der muss ins Gefängnis. Wer behauptet, der Sozialismus sei eine der schlimmsten Geiseln der Menschheit, auch der muss hinter Gitter. Gutmenschen Dogmen sollen vor Ketzern geschützt werden, so wie es die Kirche im Mittelalter mit den Ungläubigen gemacht hat.

  • Die Linke und ihr FrauenvorsteherDatum01.01.2017 23:38
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Selbst die Amerikaner lesen in diesem Forum mit: Einige Marihuana-Freaks haben den berühmten Hollywood-Schriftzug in Hollyweed abgeändert, zwei mal also das "o" gegen ein "e" ausgewechselt, während ich beim Roten Wulf umgekehrt das "e" gegen ein "o" getauscht habe, allerdings nur digital auf dem Photo und nicht auf dem Plakat.

  • Der Nürnberger Business-TowerDatum01.01.2017 07:40

    Der Nürnberger Business-Tower wurde von der Nürnberger Versicherungsgruppe in Zeiten konzipiert und erbaut, als er der Finanzbranche noch besser ging und Negativzinsen nicht einmal in den irrsten Träumen vorstellbar waren. Die Bauzeit des gesamten Komplexes im Osten Nürnbergs vom Juni 1996 bis zum Oktober 2000 betrug stattliche 4 Jahre. Mit 34 Stockwerken und einer Höhe von 135 Metern ist er das zweithöchste Bürogebäude von ganz Bayern und das 28. höchste von ganz Deutschland. Ganz oben auf dem Turm gibt es eine Aussichtsplattform, von der man eine hervorragende Rundumsicht auf die ganze Region hat. Um Selbstmorde zu verhindern, wurde die Aussichtsplattform leider mit einer 2,5 Meter hohen Wand aus Plexiglass umgeben. Die dadurch verursachten Lichtreflexe machen leider vernünftige Photos von dort unmöglich. ich war dort zum ersten mal am 23.09.2007 als dort auch ein Tag der offenen Tür stattfand. Im Innenhof des Gebäudekomplexes waren zahlreiche Stände aufgebaut und man konnte mit dem Aufzug auch zur Aussichtsplattform hinauffahren, musste dazu allerdings lange Schlange stehen. Mit der Nikon Coolpix 8400 sind damals folgende Bilder entstanden:


    Von der Brücke am Wöhrder See, ein paar Kilometer westwärts, sieht der Turm so aus:

    Der Aufnahmestandort der beiden obigen Bilder war ziemlich genau der Meergottbrunnen. Im Hintergrund des Bildes von diesem Brunnen sieht man dann auch die Spitze des Business-Towers:


    Noch ein paar Kilometer weiter westwärts von der Nürnberger Burg ergibt sich dann dieses Bild:

  • Nach dem Hass nun der FakeDatum27.12.2016 11:19
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Bemerkenswert ist, wie gleichgeschaltet die "Lügenpresse" bei der Fake-Kampagne wieder einmal agiert. Selbst der Chefredakteur der Goslarschen Zeitung fühlte sich in seinem Blog dazu verpflichtet. Seit den sogennanten Panama Papers wissen wir, das es sogar eine Institution gibt, die solche Kampagnen koordniniert. Für die Fake-Kampagne gab es wahrscheinlich keine Koordinierung durch ein Institution. Beim Anschlag von München gab es jede Menge Fake-News. Besonderes Aufsehen erregte beispielsweise die Falschmeldung von Schüssen auf dem Stachus. Interessanterweise regte sich damals keiner über diese wesentlich übleren Fake-News auf.

  • Nach dem Hass nun der FakeDatum21.12.2016 08:55
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Vordergründiger Anlass für die Fake-Kampagne der Lügenpresse, die jetzt jäh durch den Berliner Anschlag abgewürgt wurde, war der Fall Künast. Sie wurde auf Facebook zum Freiburger Mordanschlag auf eine Studentin mit den Worten „Der traumatisierte junge Flüchtling hat zwar getötet, man muss ihm aber jetzt trotzdem helfen.“ zitiert. Dieses Zitat war faktisch falsch, passte aber sehr gut zu einem authentischen Künast Zitat, das den Anschlag von Würzburg betraf.. Dieser Zusammenhang wurde von der "Lügenpresse" natürlich verschwiegen. Lügen haben aber fast immer kurze Beine und der Fake, so gut er auch zu Künast passte, lieferte den Gutmenschen den Vorwand für die faschistisch-repressive Kampagne. Die "Lügenpresse" triumphierte regelrecht über das "Lügennetz". Statt einem Fake wäre es viel besser gewesen hypothetisch zu agitieren, etwa so: „Na Künästchen, sorgst du dich wieder um den armen Mörder, dass dem nicht genug geholfen wird.“

    Tiefere Ursache für die Fake-Kampagne sind sicherlich die unerwarteten Abstimmungskatastrophen der Gutmenschen beim Brexit und vor allem bei der US-Präsidentenwahl, die eine ernsthafte Bedrohung für den Gutmenschen-Faschismus darstellt. Die Gutmenschen haben diese Abstimmmungsniederlagen bis heute nicht verkraftet und suchen verzweifelt nach den Ursachen. Bei Fake und Hass aber nicht bei ihren eigenen Dogmen sind sie sie fündig geworden.

  • Nach dem Hass nun der FakeDatum19.12.2016 06:52
    Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Was werden die Gutmenschen noch alles an den Haaren herbeiziehen, um dem Volk das Maul zu verbieten? Es ist diese geradezu panische Angst vor dem freien Wort, die charakteristisch für faschistische Machthaber ist, die um ihre Macht bangen. Lustigerweise wettert unsere "Lügenpresse" mitsamt ihren Gebietern bei den Machthabern in Polen, Ungarn und der Türkei genau gegen das, für was sie im Inland so unerbittlich kämpft. Dort sind eben leider keine Gutmenschen an der Macht, sonst wäre das etwas ganz anderes. Überhaupt macht die Bekämpfung von Hass und Fake nur Sinn, wenn sie von Gesinnungsjustiz begleitet wird. Beim Hass, also bei der sogenannten Volksverhetzung, funktioniert diese geradezu perfekt. Volksverhetzung wird ausschließlich bei den Rechten. Linke hingegen können ungehindert sogar offen zur Gewalt gegen AfD, Pegidda etc aufrufen. Ja selbst die unzähligen Gewalttaten selber werden nicht verfolgt. Schon die Aufklärungsquote ist gleich null, und wenn dann ein Polizist, der nicht begriffen hat, um was es geht, dennoch auf frischer Tat ergreift, gibt es dennoch Freisprüche oder Streichelstrafen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis es die ersten Todesopfer gibt. Gute Lügen wie "Ausgelassene Stimmung – Feiern weitgehend friedlich" zu den Kölner Ereignissen vor einem Jahr werden also auch weiterhin straflos bleiben, weil der Zweck selbstverständlich auch weiterhin alle Mittel heiligen muss. Es ist ein Demokratie-Verständnis, das der Deutschen Demokratischen Republik zu höchster Ehre gereichen würde, das hinter diesen Kampagnen steckt.

  • Harzburger HofDatum06.12.2016 06:28
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Hier die versprochenen Bilder vom Harzburger Hof nach dem 2. Feuer. Sie wurden am 17.03.2016 ebenfalls von Großen Burgberg aufgenommen.




    Mehr Bilder aus dieser Aufnahmenserie gibt's in diesem Flickr-Album.

    Im März 2017 hoffe ich Aufnahmen vom Harzburger Hof nach dem 3. Feuer machen zu können, die dann ebenfalls hier präsentiert werden sollen.

  • Der Untergang des KrodobadesDatum15.11.2016 14:00
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Auf Google Earth ist das Krodobad noch da:


    Microsoft kupfert ungeniert bei Google ab. Der Microsoft-Klon von Google Earth heißt Microsoft Virtual Earth und da ist das Krodobad schon verschwunden:

    Die Satellitenaufnahmen von Microsoft Virtual Earth sind also aktueller als die von Google Earth. In der linken oberen Ecke sieht man den noch unbeschädigten Harzburger Hof. Die Aufnahmen von MVE sind also zwischen Mitte 2011 (Bau des Wohwagenstellplatzes) und dem 21.05.2014 (1. Brand des Harzburger Hofes) entstanden.

    Klickt man auf das letzte Bild, so erhält man eine höher auflösende Version des MVE-Bildes, das die ganze Qualität von Microsoft Virtual Earth zeigt. Insbesondere bei ländlichen Gebieten hat die Kopie (Microsoft Virtual Earth) das Original (Google Earth) nach allen Regeln der Kunst abgehängt. Bei ländlichen Gebieten sind die Google Earth Aufnahmen niedriger auflösend und werden auf höhere Auflösung nur hochskaliert, was man auch sofort sieht. Auch sind Bilder bei Microsoft Virtual Earth besser verarbeitet. Außerdem blockiert Microsoft Virtual Earth im Gegensatz zu Google Earth Kachel-Sauger-Programme nicht. Bei Microsoft Virtual Earth hat Microsoft wirklich phantastische Arbeit geleistet.

  • Der Untergang des KrodobadesDatum04.11.2016 08:07
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Hier einige Bilder vom 17. März 2016:




    Sowohl das Bild vom 12:06.2014 im vorangegangenen Beitrag als auch die 4 Bilder dieses Beitrages wurden von ziemlich derselben Stelle auf dem Großen Burgberg aufgenommen. In den letzten beiden Jahren hat sich also auf dem Gelände so gut wie nichts geändert. Statt der Stadt betreibt jetzt allerdings ein privater Betreiber den Wohnmobil-Stellplatz.

  • Harzburger HofDatum14.10.2016 14:19
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Die nachfolgenden Bilder sind am 12. Juni 2014, also nach dem ersten Feuer, entstanden.










    Mehr Bilder, die an diesem Tag aufgenommen wurden, gibt's in diesem Flickr-Album.

  • Ironman 70.3 Zell am See 2016Datum11.10.2016 11:27

    Alle Jahre wieder findet am letzten August-Sonntag in Zell am See der Ironman 70.3 (Das ist die Halbdistanz) statt. In den letzten Jahren gab es circa 2000 Teilnehmer und letztes jahr wurde der Wettbewerb sogar als Weltmeisterschaft mit Jan Frodeno als Sieger ausgetragen. Ich befand mich heuer an diesem Tag gerade auf Anreise (von Bad Reichenhall) zu meinem Glockner-Urlaub. Leider gab es an diesem Tag fühlbaren Gegenwind und etwa 10 Km vor Zell am See hatte ich auch noch eine Reifenpanne, so dass ich nur noch die Ankunft der Hobbyläufer miterleben durfte. Hier die Bilder:
    https://goo.gl/photos/Vxe5FqxRPi4BqsoTA

  • Salz- und Lichterfest 2016Datum08.10.2016 11:34

    Das Salz. und Lichterfest ist das wichtigste Fest der Stadt Harzburg. Es findet alljährlich Mitte August statt. Auf zahlreichen Bühnen im touristischen Kern der Stadt geben Musikgruppen unterschiedlicher Art ihr bestes. Höhepunkt ist aber der große Umzug am Samstag Nachmittag. Der Umzug sammelt sich und startet am Schloß Bündheim bzw. im Innenhof des Gestüt Harzburg, führt über die Heinrich-Jasper-Straße zum Harzburger Bahnhof, wo er dann nach rechts in die Herzog-Wilhelm-Straße einbiegt. Auf dieser zentralen Straße von Bad Harzburg geht es dann über den Platz mit Jungbrunnen nach Süden bis zur Dommestraße, in die der Zug nach links einbiegt, um dann noch zwei mal nach links in die Papenbergstraße einzubiegen. Diese Straße geht es dann hinunter bis zum Berliner Platz, wo es dann wieder nach links in den noch nicht durchzogenen Teil der Herzog-Wilhelm-Straße, die dort auch den Namen Bummelallee trägt, geht. Von dort geht es in die Richard-Huch-Straße, wo sich dann der Zug an der Trink- und Wandelhalle auflöst. Hier die Bilder vom Umzug:
    https://goo.gl/photos/4mYqJ1ZYnzBKQ7jB6

  • Der Alte Mann und der BergDatum06.09.2016 11:14
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Was war nun der entscheidende Unterschied zwischen dem Scheitern 2015 und dem Erfolg 2016? Ich denke es war der Respekt, der Respekt vor dem Berg. Der war 2016 fast genau so groß 1982, als ich dort zum ersten mal rauffuhr, Der Respekt beginnt schon bei der Vorbereitung. Da bin ich eben heuer schon einmal zuvor auf den Brocken hinaufgefahren, und wenn man da die Steigungen auf dem Hin- und Rückweg hinzurechnet kommt auch auf einen Gesamthöhenunterschied von etwa 1000 Meter. Auch bin ich den Berg dieses mal langsamer angegangen und hab auf dem etwa 10 Km langen Flachstück zu Beginn nie das große Blatt verwandt. Auch bin ich, wann immer das der Verkehr erlaubte, an den Rampen im zickzack hinaufgefahren, um die Steigung abzuschwächen. Da ist mir dann auch das schlechte Wetter zu Hilfe gekommen, das den Verkehr kräftig reduziert hat. Wer zahlt schon gerne 35€, um im Nebel herumzufahren? Im letzten Jahr bin ich eben an den Rampen erst dann zickzack gefahren, als ich muskulär schon in Schwierigkeiten war.

  • Der Alte Mann und der BergDatum02.09.2016 09:26
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Jetzt hat der Alte Mann am 1. September 2016 den Berg doch noch bezwungen:


    (bitte auf die Bilder klicken, um diese in maximaler Auflösung zu betrachten).

    Eigentlich hatte ich an diesem Schlechtwettertag nur eine Trainingsfahrt hinauf zum Pifkar in 1620 Meter Höhe geplant, um mich an die harten Rampen mit 12-14% zu gewöhnen. Der eigentliche Gipfelangriff war erst für die nächste Woche bei besserem Wetter angedacht. Am Pifkar fühlte ich mich aber noch so wohl, dass ich einfach weiterfuhr. Als ich dann auch noch relativ locker die Rampe passierte, wo ich im letzten Jahr in 2018 Meter vom Rad musste, hieß es auf einmal "Jetzt oder nie", obwohl das Wetter immer schlechter und kälter wurde. Und wenn man dann das Ziel so richtig sieht, kann einem sowieso nichts mehr aufhalten. Wie man auf obigem Photo sieht bin ich "nur" zum Fuscher Törl in 2428 Meter (dem ersten Zacken in obiger Graphik gefahren). Der höchste Punkt ist aber das Hochtor in gut 2500 Meter Höhe. Dazu hätte ich noch 150 Meter bergab und dann 230 Meter bergauf mit einer moderaten Steigung von 7% zu bewältigen gehabt. Das hätte ich körperlich sicherlich auch noch geschafft, aber es war ganz einfach zu kalt. Ich hatte nur eine kurze und ein nass verschwitztes kurzes Hemd an und nur 7,6 Grad zeigte das Thermometer am Fuscher Törl an:

    Noch dazu steckte der Gipfelbereich in einer riesigen Wolke:



    Ich musste also so schnell wie möglich wieder runter vom Gipfel. Wieder am Pifkar angelangt, fing es dann auch schon zu regnen an, und ich entschloss mich, an der Mautstelle in Ferleiten auf besseres Wetter zu warten:

    Der Regen hörte dann auch nach gut einer Stunde auf und ich konnte die restlichen 14 Km nach hause fahren.

    Auch beim Glocknerkönig, dem großen Radevent Österreichs, ist das Fuscher Törl und nicht das Hochtor das Ziel und man hat dort auch ein großes Schild, auf dem nur "Ziel" steht, angebracht. Dieses Schild gab es vor 30 Jahren noch nicht.

  • HundeDatum05.08.2016 02:09
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Noch bellfreudiger ist Odins Erzfeind:



  • Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    und die Polizei spricht von einem Amoklauf (!!!!), obwohl mehrere Täter möglicherweise an mehreren Orten aktiv waren. Noch nie hat es einen Amoklauf mit mehreren Amokläufern gegeben. Das ist der Skandal im Skandal. Un die "Lügenpresse" will sich natürlich auch nicht lumpen lassen.

  • GlyphosatDatum16.06.2016 10:50
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Das geniale an Glyphosat ist sein Wirkmechanismus und das man ihn sehr gut versteht. Es blockiert einen biochemischen Prozess, den es nur im Blattgrün gibt, Genaueres auf Wikipedia. Pflanzen, die kein Blattgrün haben, schadet Glyphosat nicht. Das wird systematisch z.B. bei Rebstöcken verwandt, um sie in der Phase, wo sie keine Blätter tragen, von allem möglichen Unkraut zu befreien. Ansonsten wird Glyphosat in Europa in der Regel vor der Aussaat oder vor dem Auskeimen der Nutzpflanzen eingesetzt, um das Unkraut zu vernichten. Dadurch spart man sich das umpflügen des Ackers vor der Aussaat. Dadurch verbessert Glyphosat die CO2-Bilanz und vermindert die durch das umpflügen geförderte Bodenerosion. Ursprünglich sicherlich unbeabsichtigt wird Glyphosat in nassen Ländern wie dem unseren auch 2-3 Wochen vor der Ernte eingesetzt. Hierbei wird Glyphosat nicht gegen Unkraut sondern gegen die Nutzpflanze selbst eingesetzt. Diese stirbt dann ab und kann nicht länger Feuchtigkeit in die Frucht ziehen. Getreide lässt sich auf diese Art und Weise optimal ernten und verarbeiten. Durch diese perverse Art der Glyphosat-Nutzung gelangen allerdings deutlich höhere Mengen von Glyphosat in die Nahrung von Mensch und Tier als durch die Nutzung als Herbizid. Ein Verbot dieser Art der Glyphosat-Nutzung halte ich deswegen durchaus für akzeptabel.
    Noch wesentlich intensiver, kann man Glyphosat nutzen wenn man die Nutzpflanzen gentechnisch so verändert, dass Glyphosat die Nutzpflanze nicht mehrschädigen kann . Dann kann man die Nutzpflanzen ganzjährig mit Glyphosat behandeln und von Unkraut freihalten. Das wird mit Soja, Mais, Baumwolle usw. im großen Stil gemacht. Insbesondere in Argentinien werden mittlerweile 60% der ganzen landwirtschaftlichen Fläche mit Glyphosat-resistentem Gensoja bepflanzt. Diese extreme Entwicklung hat dort nach der Staatspleite von 2001 eingesetzt und hat geholfen, das Land wirtschaftlich zu stabilisieren, denn das Gensoja wird als Viehfutter auch nach Europa exportiert und trägt so entscheidend dazu bei, die Zahlungsbilanz auszugleichen. Nirgendwo werden Mensch und Tier stärker Glyphosat ausgesetzt als in der argentinischen Landwirtschaft. Die Exposition ist tausend- wenn nicht gar millionenfach stärker als beim europäischen Konsumenten, der Glyphosat indirekt in sehr geringem Maße aufnimmt. Würde man Glyphosat in Argentinien einen Monat vor der Ernte absetzen, wäre der in der geernteten Pflanze enthaltene Glyphosat-Rückstand sogar geringer als beim Vorernte-Einsatz bei uns.

    Gemessen an seinem raffinierten Wirkmechanismus ist das Glyphosat-Molekül von erstaunlicher Einfachheit:

    Auffällig ist vor allem das Phosphor-Atom, das ähnlich wie bei der Phosphorsäure "verbaut" ist, und deshalb auch den Namen des Herbizids prägt. Bei den drei Kohlenstoff-Atomen wurde in obiger Strukturformel wie in der organischen Chemie üblich die Bezeichnung der Übersichtlichkeit halber weggelassen.

Inhalte des Mitglieds kassandro
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