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  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Der mit Abstand beste Nachkomme von Kalatos ist die noch vom Gestüt Rietberg am 6. Mai 2007 gezogene Ovambo Queen. Sie war ohne Zweifel eine der besten deutschen Stuten der vergangene Jahre. Leider unterschätzte man lange Zeit ihr Stehvermögen, so daß man sie auf viel zu kurzen Strecken starten lies und ihr keine Nennung für den Preis der Diana gab. Die Queen war über ihre ganze Rennkarriere hinweg auch ein sehr zickiges Pferd. Vor dem Start gab es fast immer Remmidemmi und sie konnte einfach nicht im Windschatten eines anderen Pferdes laufen. Sie verbrauchte also vor und während eines Rennens völlig unnötig Kraft. Ohne diese Unart hätte sie wahrscheinlich mehrere Gruppe I gewonnen, denn im Rennen zeigte sie fast immer Leistung. Nur in ihrem ersten und in ihrem letzten Rennen kam sie ohne Geld nach Hause. Bei ihrem ersten Rennen, das sie am 23.08.2009 zweijährig in Bremen lief, lief sie als sechste ein, allerdings nur einen Kopf vom dritten Platz entfernt. Bei ihrem letzten Rennen, den Preis von Europa am 23.09.2012, lief sie als große Favoritin - offenbar krank - als letzte. Ansonsten ist ein 4.Platz beim Großen Preis von Berlin ihr schlechtestes Resultat. In den 15 anderen Rennen ihrer Karriere lief sie stets unter den ersten drei Plätzen ein. Ihr größter Erfolg ist sicherlich der Sieg beim Hansa Preis 2012, wo sie unter anderem den Derby-Sieger des Jahres 2012, Waldpark, schlug:

    Ihre beste Leistung war aber sicherlich der 2. Platz beim Großen Preis von Baden 2012 wo sie nur knapp hinter der legendären Danedream aber vor den drei Erstplatzierten des Deutschen Derbys 2012, Pastorius, Novellist und Girolamo, alle drei auch Gruppe I Sieger gegen ältere Pferde, einlief:

    Auch im Großen Preis der Badischen Unternehmer (Gruppe II) konnte sie Danedream trotz völlig vermasselten Starts mächtig unter Druck setzen:

    Ich selber hab sie ein einziges mal bei ihrem Saisonauftakt 2011 in Hannover am 25.04.2011, einem Listenrennen über 2200m, gesehen. Sie wurde mit 4 Kilo Aufgewicht gegenüber der Siegerin knapp geschlagen Zweite und zeigte dabei all ihre Zickigkeit. Unter anderem versuchte sie auf dem Weg vom Führring zur Rennbahn verzweifelt ihren Jockey Henk Grewe abzuschütteln. Bei diesem Rennen sind folgende Bilder entstanden:


    Ihr gutes Abschneiden gegenüber Danedream machte auch den Danedream-Eigentümer Teruya Yosida auf Ovambo Queen aufmerksam und er erwarb sie schließlich Ende 2012. Vier der fünf besten deutschen Stuten der letzten Jahre Night Magic, Danedream, Ovambo Queen und Salomina sind nun in seinem Besitz und die einzige der fünf nicht in seinem Besitz, Vanjura, verstarb leider bei einer Routineuntersuchung Anfang 2012. Auch die durch eine Verletzung schon in ihrer Rennkarriere stark beeinträchtigte, aber hochveranlagte Miss Europa ist leider nicht mehr unter uns. Was für ein Aderlass für die deutsche Zucht.

  • Thema von kassandro im Forum Ohne Photo

    Im Nordschwarzwald will die Grün-Rote Landesregierung von Baden-Würtemberg einen Nationalpark einrichten. Dazu hat man ein Gutachten anfertigen lassen, das zu dem Schluß kommt, daß der Nationalpark fast nur positive Perspektiven bietet: Nationalpark im grünen Bereich. So ganz zufällig kam das Gutachten genau zu dem Zeitpunkt heraus, als in den Anrainergemeinden eine Bürgerbefragung zum Thema Nationalpark anstand. Ebenfalls im Vorfeld dieser Bürgerbefragung wurde eine vom WWF und dem Freundeskreis des Nationalparks in Auftrag gegebene Emnid-Umfrage präsentiert, wonach 52% für den Nationalpark und nur 28% dagegen wären. Trotz dieser scheinbar so eindeutigen Meinungslage, lehnt die Landesregierung eine Volksabstimmung über den Nationalpark kategorisch ab: Volk ohne Stimme. 7 Anrainer-Gemeinden führten daraufhin am 12.05.2013 eine eigene Bürgerbefragung durch und das Votum war bei hoher Whalbeteiligung eindeutig: Siebenmal Nein zum Nationalpark . Sicherlich haben an dieser Abstimmung nur die Gemeinden teilgenommen, wo der Widerstand gegen den Nationalpark am stärksten war, aber diese Gemeinden sind auch vom Nationalpark am stärksten betroffen. Je näher die Gemeinde am Nationalpark liegt, desto schärfer die Ablehnung. Im Gesamtdurchschnitt waren mehr 2/3 gegen den Nationalpark, Trotzdem ist die "basisdemokratische" Partei, die bei Stuttgart 21 erfolgreich so viel Tamtam gemacht hat, strikt gegen eine Volksabstimmung. Der grüne Umweltminister Alexander Munde löscht Nationalparkkritische Einträge schlicht von seiner Facebook-Seite. Kurzum die Grünen sind nur dann für Volksabstimmungen, wenn eine Entscheidung in ihrem Sinne zu erwarten ist. Das ist das Demokratieverständnis dieser Damen und Herren. Ein besonders dreistes Eingeständnis macht der Leiter des Nationalparks Eifel: Nationalparkleiter Walter: „Wer befragt, verliert“. Solche Projekte können also nur gegen den Willen des Volkes durchgesetzt werden und das ist auch recht so.

  • Abgebranntes Gasthaus OderbrückDatum15.05.2013 06:43
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Mittlerweile wurde die Ruine in Oderbrück vom Landkreis abgerissen und daraus ein Parkplatz gemacht. Schade, in Kombination mit kostenlosen Parkplätzen, hätte sich hier sicherlich eine gastronomische Einrichtung gelohnt. In Oderbrück gibt es zwar keinen schönen Blick auf den Brocken wie in Torfhaus, dafür ist aber der Weg zum Brocken etwas kürzer und die Parkplätze (noch) kostenlos.
    Gegen den ehemaligen Besitzer wurde inzwischen Anklage erhoben: http://www.goslarsche.de/Home/harz/artke...rid,262639.html

  • Werk KieferDatum29.04.2013 14:06
    Thema von kassandro im Forum Lost Places

    Das Werk Kiefer zwischen dem Schloß Herzberg und dem Flüßchen Sieber gelegen, ist mir bislang verborgen geblieben. Aufmerksam wurde ich durch diesen Artikel in der Goslarschen Zeitung. Wie im Werk Tanne wurde dort TNT hergestellt. Durch einen Luftangriff wurde das Werk Kiefer am Ende des 2. Weltkriegs weitgehend zerstört und das äußerst schädliche Trinitrotoluol hat sich dadurch auf die Umgebung verteilt. Da liegt es auch heute noch, sofern es nicht weggeschwemmt wurde. Hier zwei Bilder, die ich am Mittwoch, den 24.04.2013 gemacht habe:

    Das erste Bild zeigt den Eingang des Werks. Angeblich soll dieser durch Kameras überwacht werden. Der Zaun ist teilweise so kaputt, daß man direkt hineingehen kann. An der Ostseite wird das Werk Kiefer durch ein Haus begrenzt und da fehlt ebenfalls eine Absperrung. Das 2. Bild wurde vom Herzberger Ortsteil Eichholz auf der anderen Flußseite der Sieber aufgenommen. Hier sieht man, vom noch laublosen Wald kaum verdeckt, sogar ein noch einigermaßen erhaltenes Gebäude. Von den anderen Gebäuden sind wohl nur noch Grundmauern übrig.

  • Der Fall Marco KrügerDatum26.04.2013 11:36
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Mittlerweile existiert auch die oben erwähnte "Unternehmensgründung" Azumo nicht mehr. Wo der werte Herr jetzt sein Unwesen treibt, ist mir nicht bekannt. Für diesbezügliche Informationen wäre ich sehr dankbar. Möglicherweise benutzt er jetzt eine neue Identität.

  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Traurige Nachricht: Die großartige Kazzia, wie Kalatos eine Enkelin der Kandia und das bislang einzige in Deutschland gezogene Pferd, das ein klassisches Rennen in England gewonnen hat (sogar zwei: Die 1000 Guineas und die Oaks), ist im Alter von nur 14 Jahren bei der Geburt eines Fohlens verstorben. Das Fohlen hat überlebt. Hier noch ein Artikel in der Turf-Times über Kazzia.

  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Kalatos letzter Rietberger Jahrgang, der im Jahre 2010 zur Welt kam, bestand lediglich aus 5 Pferden. Um so bemerkenswerter ist es, daß zwei dieser dreijährigen Randwick und Ravaisch in einem Sieglosen-Rennen für Dreijährige auf der Dortmunder Sandbahn mit großen Abstand die beiden ersten Plätze belegten. Ravaisch debütierte sogar in diesem Rennen. Darüber hinaus sind Randwick und Ravaisch auch noch 3/4-Brüder. Neben dem Vater haben sie also auch noch die mütterliche Großmutter gemeinsam. Ravaisch hat auch eine Nennung für das Deutsche Derby. Für mehr Details zum Rennen sei auf diesen Turf-Times Artikel verwiesen.


    Hier ein paar Kalatos-Bilder von der Gestütsbesichtigung im Jahre 2011:

  • Rolling ShutterDatum30.12.2012 07:19
    Thema von kassandro im Forum Infos

    Rolling Shutter ist ein Phänomen, daß durch den elektronischen Verschluß digitaler Kameras verursacht wird. Normalerweise verwenden Digitalkameras wie ihre analogen Kollegen den mechanischen Verschluß. Im Video-Modus würde sich der mechanische Verschluß wegen der Vielzahl an Bildern recht schnell abnutzen. Deshalb verwenden Digitalkameras im Video-Modus den elektronischen Verschluß, wo man dieses Phänomen dann auch zum ersten mal beobachten konnte. Bei einigen neueren Digitalkameras Lumix G5/GH3, Nikon 1 J1/J2/V1/V2 gibt es nun die Option auch bei Einzelbildern der elektronischen Verschluß zu verwenden, der im Gegensatz zum mechanischen lautlos ist. Die Nikon 1 J1/J2 hat sogar nur noch einen elektronischen Verschluß. Kürzlich wurde bei Ibood eine Nikon 1 V1 mit Doppelkit für 399€ verramscht. Da konnte auch ich nicht widerstehen. Im Gegensatz zu den beiden Lumixen haben die Nikons einen verhältnismäßig schnellen elektronischen Verschluß, was den Rolling Shutter Effekt verringert. Ich werde mich dennoch bemühen, diesen Effekt zu reproduzieren und hier einige diesbezügliche Bilder präsentieren. Zunächst aber mal ein einführender Artikel zu dem Thema.

  • Ein (viel zu) kurzes PferdelebenDatum26.12.2012 19:18
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Der bereits oben erwähnte Vollbruder der Piece of My Heart, Pazifiksturm, mausert sich in Spanien immer mehr zum Klasse-Pferd. 2012 wurde er dort sogar zum Pferd des Jahres gewählt. Es hätte sich also für das Gestüt Karlshof vielleicht sogar gelohnt, Piece of My Heart zu retten.

  • Thema von kassandro im Forum Themen

    Diese bedeutungsschwangere Frage stellte sich einst Herbert Grönemeyer (er verbrachte sein erstes Lebensjahr im Oberharz) in seinem wohl meistverkauftesten Song über die Männer. Oben auf dem Brocken lässt sich diese Frage recht einfach beantworten, insbesondere wenn man es dort mit dem Fahrrad hinaufgeschafft hat. Man sieht dann allerdings selber etwas geschafft aus:

    Auch Goethe

    und Heine

    waren schon oben, wobei es sich Goethe recht einfach machte. Er startete in Torfhaus, das selbst schon 810 Meter hoch liegt. Also ein Höhenunterschied von gerade mal 330 Meter. Er unternahm diese Tour allerdings im Winter. Heinrich Heine ging von Ilsenburg den Brocken an. Das sind immerhin über 900 Meter Höhenunterschied. Wohl etwas zu viel für ihm, denn einige seiner Durchhalteparolen trösten heute auf Schilder entlang des seinen Namen tragenden Weges die Wanderer, wenn ihnen beim Aufstieg die Beine schwach werden. Auch der alljährliche Brockenlauf folgt beim Hinaufweg ganz grob der Route von Heine. Ich selber bin am 4.10.2010 in St. Andreasberg gestartet und zunächst mal zur höchsten Stelle einer öffentlichen Straße am Kleinen Sonnenberg hinaufgefahren. Über den Ort Sonnenberg und den Oderteich geht's dann weiter zur Einmündung der Harzhochstraße in die B4. Vorbei an Königskrug geht's wieder hinunter nach Braunlage auf gut 500 Meter. Von dort geht's über die ehemalige innerdeutsche Grenze nach Elend. Hier machte ich in etwa 500 Meter meine einzige Pause bei der Anfahrt und genoß ein bißchen das sehr angenehme Herbstwetter:

    Im dritten Bild sieht man übrigens die kleinste Holzkirche Deutschlands. Von Elend geht's dann hinauf nach Schierke auf etwa 600 Meter. Da bekommt mit der ersten kleinen Rampe schon einen Vorgeschmack auf die Hauptspeise. Im langgezogenen Schierke kann man sich dann erst mal von dieser Ouvertüre erholen. Die öffentliche Straße endet an den Schranken des Nationalparks Harz, der sich auch dort ein luxuröses Häuschen gebaut hat. Immerhin darf man als Radfahrer da noch durch. Bis gut 800 Meter Höhe ist die Steigung noch recht sanft und es macht richtig Spaß mal ordentlich Gas zugeben. Auch sieht man, daß der Brockenwirt hervorragende politische Beziehung hat, denn die nichtöffentliche Straße wurde vor kurzem perfekt erneuert. Die "neue" Straße endet dann abrupt, wenn man zum ersten mal die Schienen der Brockenbahn kreuzt. Zwischen 800 und knapp 1000 Meter höhe ist die Straße dann richtig übel. Das ständige Zufrieren und Auftauen im Winter ist hier wohl der Übeltäter. Durch die enormen Regenfälle verändert sich auch der Boden unter der Straße, so daß sich große Wellen ausbilden, die bei der Abfahrt zu richtigen Sprungschanzen werden können, wenn man nicht ständig auf der Bremse steht. Oberhalb von knapp 1000 Meter hat man zwar immer noch die Wellen, aber da dort im Winter Dauerfrost herrscht, deutlich weniger Schlaglöcher. Zurück zum Austieg. Auf gut 800 Meter beginnt die erste richtig brutale Rampe. Diese endet ziemlich genau an der 900 Meter Marke, wo die Wanderautobahn nach Ilsenburg in die Brockenstraße einmündet. Beim Brockenlauf dient diese Strecke zum Rückweg nach Ilsenburg. Nach der 900 Meter Marke geht es zunächst ein bißchen bergab. Da verzichtet man allerdings auf Geschwindigkeit um sich von der ersten Rampe ein bißchen zu erholen, denn die zweite, besonders steile folgt sogleich. Da kam mir dann auch noch ein Kaltblutgespann in die Quere, das die Straße kreuzte, um die Steigung zu reduzieren. Die Gäule schnauften wie blöde. Zwei Pferde müssen ein schweres Gespann ziehen mit über 10 Leuten an Bord, die dort saufen und sich über sich quälende Radler lustig machen. Trotz Freß- und Saufpausen selbst bei diesen moderaten Temperaturen eine ziemliche Tierquälerei. Insgesamt überholte ich an diesem sehr schönen Werktag vier solcher Gespanne. Wenn man die zweite, sehr steile aber kurze Rampe geschafft hat, wird's langsam wieder flacher und mit Genugtuung passiert man die 1000 Meter Marke. Danach wird's langsam wieder steiler und nach dem zweiten kreuzen der Brockenbahn geht's noch einmal richtig zu Sache. Da mündet dann auch der Goetheweg mit seinen vielen Wanderern in die Brockenstraße ein. Diese Wanderer zwingen einen mitunter regelrecht zum Slalom. Auch muß man auf herabfahrende Radfahrer, die gottseidank ebenfalls durch die Wanderer gebremst werden, aufpassen. Eine besonders kritische Stelle ist diese steile Kehre

    Auch die Pferde legen hier zum letzten Male eine Pause ein:

    Wenn man Pech hat muß man die Kehre ganz innen durchfahren. An diesem Tag hatte ich allerdings Glück und konnte die äußere Spur nehmen. Es geht dann ziemlich steil weiter, aber der nahe Gipfel macht einem Mut. Kurz vor dem Gipfel ist dann auch Endstation für die Gespanne:

    und ein paar Meter weiter ist dann auch für den Radler das Martyrium vorbei und obige Frage beantwortet. Deutlich bequemer hat man es da mit der Brockenbahn:

    Wie man im Bild sieht. wird bei der Rückfahrt die Lok verkehrt herum angespannt. Am Bahnhof macht der Brockenwirt sein Geschäft:

    Auf der Wetterstation wird rund um die Uhr Dienst gemacht:

    Hier mündet der Heinrich-Heine-Weg in den Gipfelrundweg ein:

    Danach geht's wieder runter nach Schierke. Da empfeiehlt es sich des öfteren eine Pause zu machen, denn man wird durch die unebene Fahrbahndecke ordentlich durchgeschüttelt. Bei dieser Gelegenheit stattete ich auch dem Steg nach nirgendwo einen kleinen Besuch ab. An den besonders steilen Stellen wie z.B. der Kehre steige ich sogar ab und schiebe. Bei diesen Pausen sind dann auch die bei der Auffahrt gezeigten Photos entstanden. Unten in Schierke angekommen mache ich erst mal am wohl schönsten Gasthof des Ortes, dem Hotel Brockenscheideck, eine Photopause:

    Es gehört dem Brockenwirt ebenso wie das berühmte Cafe Winkler:

    und fast alle guten Gasthöfe. Er spielt in Schierke halt Monopoly.
    Dieses Haus, das ehemalige Rathaus, gehört ihm allerdings noch nicht:

    Gegenüber dem Rathaus gibt es im Kurpark schöne Wasserspiele:

    Auch vom kleinen Kirchlein mache ich eine Aufnahme:

    Weiter hinunter geht's dann nach Drei Annen Hohne:

    Die Leute staunen nicht etwa über den wilden Radler, sondern über den hier:

    Der hat dort einen Start- und Landeplatz. Weiter geht's dann zu unseren Freunden nach Elbingerode und von dort über Königshütte nach Tanne. Zwischen beiden Orten schlängelt sich die Warme Bode malerisch entlang im Abendlicht funkelnder Felsen:

    Das waren die letzten Aufnahmen an diesem Tag. Weiter gings über Braunlage hinunter zum tiefsten Punkt der Strecke, dem Ortsteil Oderhaus von Sankt Andreasberg, in etwa 400 Meter Höhe. Der dann folgende über 4 Km lange, flache Oderberg-Anstieg auf etwa 680 Meter machte mir dann zu schaffen, denn ich war schon ziemlich fertig. Begleitet hat mich die Canon Powershot SX10. Die Tour wurde auch von einem GPS-Logger aufgezeichnet. Mittels der angehängten Datei kann man sich die Tour z.B. auf Google World anschauen.

  • Der Untergang des KrodobadesDatum22.11.2011 01:56
    Thema von kassandro im Forum Lost Places

    Das nahe der B4 am nördlichen Ortseingang von Bad Harzburg gelegene Krodobad war ein beheiztes Freibad, das primär von der Bevölkerung und weniger von den Touristen geleitet wurde. Das Bad wurde für die Stadt recht günstig vom Förderverein Krodobad (FVK) geführt. Dieser konnte allerdings nur die laufenden Kosten durch die Eintrittsgelder abdecken. Für Instandhaltungsinvestitionen war wenig Geld da, so daß es im Laufe der Jahre einen erheblichen Investitionsstau gab. Hier ein Photo der Anlage vom Großen Burgberg:

    und hier eine Aufnahme der Gesamtanlage mit der Sole-Therme auf der rechten Seite (in der Ecke rechts oben der Harzburger Hof):

    Trotz des Investitionsstaus kam die Kündigung des Pachtvertrages Zum 1.10.2010 sehr überraschend. Hier der Bereicht der Goslarschen Zeitung vom 25.06.2011. Damals schaute das mehr nach einem Verwaltungsakt aus und keiner ahnte die Tragweite dieser "Änderungskündigung". Sowohl der alte Förderverein als auch die neue Interessengemeinschaft Krodobad (IGK) bemühten sich um einen Anschlußvertrag und die KTW täuschte Verhandlungsbereitschaft mit beiden vor. Siehe hierzu den Bericht der Goslarschen Zeitung vom 12.09.2010. Auch der GZ-Artikel vom 5.10.2010 lässt noch keine Untergangsahnung aufkommen. Aus dem Bericht vom 21.10.2010 konnte man dann aber schon entnehmen, wohin der Hase läuft. Es war der Anfang eines abgekarteten Spieles, in dem der Bevölkerung schrittweise beigebracht werden sollte, daß das Krodobad am Ende sei und es zum Abriß keine Alternative gibt. Systematisch wurden die Investitionskosten durch von KTW bestellte Gutachter in astronomische Höhen gerechnet, wobei dann der KTW-Geschäftsführer großzügig noch einmal verdoppelte. Ende Oktober wurde dann ein desolater Zustand des Bades festgestellt. Hin und wieder gab es noch einen Hoffnungsschimmer, wie in diesem Bericht der Goslarschen Zeitung vom 16.12.2010.
    Zwei mal gab es Besichtigungen des Bades, die ebenfalls der Überzeugung der Bevölkerung dienen sollte. Hier ein Bericht der Goslarschen Zeitung vom 5.11.2010 und hier einer vom 21.02.2011. Schleißlich wurde Ende Februar das Ende des Krodobades besiegelt. Siehe hierzu den Bericht der Goslarschen Zeitung vom 24.02.2011. Durch die Verfüllung der Becken noch im März sollten möglichst schnell unumkehrbare Fakten geschaffen werden. Darauf gab es am 2.03.2011 eine imposante Demonstration für das Krodobad. Hier einige Bilder von Demo:

    und der Bericht der GZ vom 2.03.2011. Wegen des anstehenden Kommunalwahlkampfes gab es natürlich auch Trittbrettfahrer, die ihr parteipolitisches Süppchen kochen wollten. Die KTW reagierte auf die Trittbrettfahrer mit Ablehnung. Die KTW schreckte schließlich auch nicht davor zurück, bei den KTW-Beschäftigten die Angst um ihre Arbeitsplätze schüren, falls das Krodobad fortgeführt würde. Siehe hierzu den Bericht vom 15.03.2011 in der Goslarschen Zeitung. Ende März gab die Interessengemeinschaft schließlich auf (siehe hierzu den GZ-Bericht vom 24.03.2011). Das Schicksal des Krodobades ist mittlerweile besiegelt und die Becken mit Bauschutt verfüllt. Die Geschichte dieses antidemokratischen und bürgerfeindlichen Aktes ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Wir werden erst in einigen Jahren die wirklichen Hintergründe für das Ende des Krodobades erfahren. Es gab Spekulationen über einen Hotelbau (siehe hierzu dem GZ-Bericht vom 6.02.2011. Kurzfristig wurde auf dem Gelände eine Eislauffläche und ein Stellplatz für Wohnmobile geschaffen. Bleiben wir wachsam. Die Zeit wird noch kommen, wo wir die Drahtzieher des Krodobad-Untergangs für ihre Untat zur Rechenschaft ziehen können.

  • Abgebranntes Gasthaus OderbrückDatum21.11.2011 23:32
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Neue Bilder der Brandruine von Anfang November 2011. Drei Bilder von der der Straße zugewandten Seite:

    und ein Bild von der der Staße abgewandten Seite, wo das Feuer auch gelegt wurde, damit es von vorbeifahrenden Autos nicht so schnell entdeckt wird:

  • Odertaler SägemühleDatum19.11.2011 14:15

    Die Odertaler Sägemühle liegt an der Bundestraße 27 zwischen Bad Lauterberg und Braunlage, etwa 1 Km vor der Einmündung der Oder in die Odertalsperre. Frühers gab's dort eine umfangreiche Gastronomie und es wurden Holzschnitzereien hergestellt und verkauft. Das Gut wechselte den Besitzer und gammelte lange Zeit vor sich hin. In letzter Zeit tut sich aber wieder einiges an diesem schönen Ort. Die Oder unterquert an der Sägemühle die Bundestraße. Hier einige Bilder:

  • Der Hundertwasser-Bahnhof in UelzenDatum19.11.2011 14:03

    Bei der Anfahrt zum Deutschen Derby 2010 am 17.07.2010 unterbrach ich die Reise in Uelzen, hauptsächlich um dort den Hundertwasser-Bahnhof mir mal etwas genauer anzuschauen. Der Aufenthalt verlängerte sich dann sogar um weitere 2 Stunden, weil der eigentlich geplante Metronom-Zug nach Hamburg völlig verstopft war und ich auch noch das Fahrrad im Zug unterbringen mußte.

  • Abgebranntes Gasthaus OderbrückDatum05.11.2011 06:34
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Hier einige weitere Links zu Artikeln in der Goslarschen Zeitung:
    15.06.2010
    16.06.2010
    17.06.2010
    8.07.2010
    8.02.2011
    31.05.2011
    31.05.2011
    20.09.2011
    Wie man dem letzten Artikel entnehmen kann, sollten die Ermittlungen eigentlich im Oktober abgeschlossen worden sein. Die Polizei hat wohl einen Verdächtigen. Allerdings scheint die Beweislage unbefriedigend zu sein.
    Auch überregional hat das Ereignis Aufmerksamkeit erregt:
    Hamburger Abendblatt am 15.06.2010
    Es gibt auch einige Videos. Hier ein Interview von RTLRegional mit dem Besitzer des Gasthofes:
    http://www.rtlregional.de/player.php?id=12610
    Hier ein längeres Youtube-Video von den Löscharbeiten:

  • Kloster Walkenried [vom alten forum] Datum13.07.2011 15:38

    Am 25.04.2007 war ich mit meiner KoMi A200 beim Kloster Walkenried und machte dabei unter anderem folgende Aufnahmen:


  • Galopprennwoche 2011 in Bad HarzburgDatum12.07.2011 08:07
    Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    In Bad Harzburg gibt's einen Wettervorhersage-Freak, der mittlerweile schon drei Wetterstationen in und um Bad Harzburg betreibt. Eine oben in Torfhaus, eine in Bad Harzburg (Wahrscheinlich im Krodotal) und seit neuesten noch eine auf dem Großen Burgberg. Letztere dürfte für die Rennwoche am interessantesten sein.
    Wetterstation Bad Harzburg
    Wetterstation Burgberg
    Wettervorhersage von Wetter-Online
    Wettervorhersage von Wetter.com
    Wettervorhersage von Wetter.de

  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema




    Und hier geht's weiter zu den Bildern des Shetty-Festivals vom vergangenen Jahr.

  • Thema von kassandro im Forum Tiere

    Kamera: Fuji S200EXR

  • Foren-Beitrag von kassandro im Thema

    Und hier noch ein paar Hochformatbilder:

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