Es war nicht der Renntag der Bauwirtschaft, wie ich weiter oben mit Zweifeln vermutet habe, sondern ein dem 200-jährigen Jubiläum der Hannoverschen Sparkasse gewidmeter Renntag. Nach dem Renntag gab es in dem Gelände am See eine größere Feier mit circa 1000 Gästen der Sparkasse. Da ich etwas Zeit hatte, bis der Shuttle-Bus Richtung Langenhagen-Zentrum abfuhr, wollte ich da auch Mal kurz reinschauen, bin dann aber offensichtlich bei der Gesichtskontrolle durchgefallen. Selber schuld, kann ich da nur sagen.
Die Sparkassen und Volkbanken sind die Tante Emma Läden der Finanzwirtschaft, und blicken einer sehr unsicheren Zukunft entgegen. Darauf haben sie schon seit etlichen Jahren mit Zusammenschlüssen reagiert. Ob dieser Konsolidierungsprozess schnell genug ist, muss die Zukunft zeigen. Im Grunde müsste sich alle Sparkassen zumindest auf Ebene der Bundesländer zu einem einzigen Finanzinstitut zusammenschließen. Früher waren die Spitzenpositionen der Sparkassen praktisch zu 100% vom Parteienungeziefer der jeweiligen Landkreise und Städte besetzt. Da heute diese Institute in der Regel nicht mehr einem einzelnen Landkreis oder Stadt zugeordnet sind, nimmt die Parteienzugehörigheit sukzessive ab. Das ist natürlich eine sehr positive Entwicklung.