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Hoppegarten, 8.08.2021

in Galoppsport und Vollblutzucht 07.08.2021 03:43
von kassandro • 892 Beiträge

Im Mittelpunkt des Renntag mit dem bislang besten Starterfeld bei einem Grand Prix für ältere Pferde. Das Starterfeld hätte noch besser sein können, wenn sich nicht die Teams um Alter Adler und Northern Ruler fpr einen Start in Deauville entschieden hätten. Die Leute düfen sich nicht wundern, wenn es bei uns immer weniger Rennen und Preisgeld gibt, weil die einheimischen Pferde lieber im Ausland starten. Gerade die Toprennen spielen da als Attraktionen eines Renntages und des Sportes insgesamt eine wichtige Rolle.
Torquator Tasso ist nach seiner Leistung im Hans-Preis zu Recht der Favorit. Sunny Queen ebenso berechtigt die Nummer 2 unter den deutschen Pferden. Die Ausländer kann ich schwer einschätzen, aber es ist schon toll, dass zum ersten Mal in diesem Jahr wieder zwei Pferde aus England dabei sind. Gefühlsmäßig würde ich eher zu Kirsten Rausings Alpinista tendieren, aber Chales Appelby hat als Trainer des Godolphin-Wallachs Walton Street viel mehr Deutschland Erfahrung als Mark Prescott. Die beiden Dreijährigen im Felde aus dem Hause Renz treten mit einer Erlaubnis von 5,5 Kg an und zählen zu den Toppferden des Jahrgangs. Sie haben im Derby trotz schwierigen Rennverlaufs einen 3. bzw. 5. Platz belegt. Der toll gezogene Imi gab bei meinem letzten Hoppegarten-Besuch eine tolle Vorstellung in einem Maiden-Rennen und das auch noch mit 3 Kg Aufgewicht. Die Bahn scheint ihm also zu liegen. Der Renzsche Affenzoo, so nennen ich Aff un Zoo gerne, hat bei der Düsseldorfer Deby-Quali immerhin den späteren Derby-Sieger Sisfahan souverän bezwungen. Das ist Morgen schon ein richtiger Vergleich des Dreijährigen-Jahrgangs mit den älteren Pferden. Hoffentlich wprd das Morgen kein Bummelrennen, denn von den deutschen Pferden macht eigentlich keines gerne die Pace. Kaspar hat diese einmal in Mülheim gemacht und dabei einen schönen Start-Ziel-Sieg erzielt. Ich rechne also damit, dass man diese Strategie wiederholt.
Ganze drei Listenrennen gibt es im Rahmenprogramm. Im Hoppegartener Fliegerpreis ist Majestic Colt der klare Favorit. Längste Außenseiterin wird sicherlich Killerbiene sein, die einst im Schleusner-Besitz stand, da aber immer hinterherlief. Die neue Besitzerin und Trainerin Mandy Kriegsheim hat da wirklich einen tollen Job und sie zur fünffachen Siegerin gemacht, aber in diesem Feld ist sie überfordert. Dibujaba hat 5 Kg Gewichtsvorteil gegenüber Majestic Colt und ihre Formkurve zeigt weiterhin nach oben. Ich traue ihr Morgen eine Überraschung zu.
Im Stutenpreis über 1800 Meter ist Blue Dream die Favoritin. Die Adlerflug-Tochter läuft fast immer in die Plätze, aber gewonnen hat sie auf Listenebene nach nie. In diesem Rennen treten 7 ältere Stuten gegen 7 dreijährige an. Das ist als schon ein richtiger Vergleich. Eine Woche nach dem Preis der Diana treten dabei natürlich nicht die Topdreijährigen an. Hervorragend gezogen ist dabei Dayala, die erst zwei Rennen auf dem Buckel hat. Ihr traue ich eine Überraschung zu, Russian Soufle sollte aber die Favoritin sein.
Das letzte Listenrennen über 2800 Metern ist schleißlich den Extremstehern gewidment. Auch hier sind wieder mehrere Dreijährige am Start, eine davon aus England. Sie hat zuletzt drei Rennen hintereinander gewonnen, allerdings auf sehr niedrigem Niveau. Ihre Favoriten-Stellung verstehe ich deshalb nicht. Deia, Naida und Memphis sind für mich die logischen Favoriten. Ich gehe mit Menphis.
Insgesamt kann man von einem Vergleichstag der Dreijährigen mit den älteren Pferden auf Blacktype-Ebene sprechen.

Mit besonderen Lob möchte ich erwähnen, dass alle Rennpreise über den Mindestpreisen vor Corona liegen. So werden in den Listenrennen satte 25000€ gezahlt, während es bei uns in Hannover nur 15000€ sind. Für den GP von erlin wurden vor Corona zwar etwas mehr als 155000€ gezahlt, aber das ist genau das Preisgeld das vor Corona für den Großen Dallmayr Preis, Preis von Europa und den GP von Bayern gezahlt wurden. In den Basis-Rennen wird Morgen sogar 10-20% gezahlt als vor Corona . Das ist also wirklich ein toler Renntag zu dem dann auch die Rekordzahl von 10000 Zuschauer zugelassen.


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zuletzt bearbeitet 07.08.2021 16:43 | nach oben springen

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RE: Hoppegarten, 8.08.2021

in Galoppsport und Vollblutzucht 07.08.2021 16:41
von kassandro • 892 Beiträge

Heute habe ich meine Corona-Unschuld verloren und habe mich zum ersten mal in Wolfenbüttel testen lassen. Dies war notwendig geworden, da der Rennverein nicht nur von den Zuschauern, sondern auch von Aktiven und akkreditierter Presse die 3G-Regel verlangt. Bislang, zuletzt beim Preis der Diana am 1.08, bin ich immer ungetestet reingekommen. Bei uns in Hannover galt bislang nicht einmal für Zuschauer die 3G-Regel. Wir hatten allerdings nur maximal 1000 Zuschauer.
Bei 10.000 Zuschauern wird es sicherlich auch vor Ort eien Testmöglichkeit geben, zu lukrativ ist das Testgeschäft, und der Rennverein wird dafür eine schöne Provision kassieren, aber das wird mindestens 20 Minuten kosten und ich würde dadurch das Zweijährigen-Rennen zu Beginn verpassen.


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