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Black Lives Matter

in Ohne Photo 08.06.2020 21:35
von kassandro • 655 Beiträge

Am 25. Mai 2020 kam der Afroamerikaner George Floyd bei einem Polizeieinsatz um's Leben. So ein Vorfall ist natürlich für die Polizei kein Ruhmesblatt, insbesondere wenn der Vorgang von umstehenden Passanten mit ihren Handys mitgefilmt werden. Insgesamt sind diese Vorfälle aber sehr selten, wobei es sicherlich eine erhebliche Dunkelziffer gibt, denn relevant werden diese Fälle nur, wenn sie mitgefilmt werden. Aber selbst wenn die Dunkelziffer 20x so groß ist, ist die Zahl dieser angeblich rassistischen Fehlleistungen der Polizei gemessen an der Gesamtzahl von Polizeieinsätzen gegen Afroamerikaner immer noch sehr gering. In der Regel handelt es sich um Intensivtäter, die sich der Festnahme entziehen. Auch George Floyd war so ein Intensivtäter, der allerdings auf dem Weg der Besserung war. Er hat Zigaretten mit einem 20$ Schein gekauft, der gefälscht gewesen sein soll, und sich dann geweigert die Ware zurückzugeben. So kam die Polizei ins Spiel. Er lies sich dann offenbar widerstandlos Handschellen anlegen, und trotzdem kam es zu einem körperlichen Gerangel, bei dem Floyd um's Leben kam. Als ehemaliger Basketballspieler Big Floyd war Floyd allerdings von gewaltiger Statur und ich vermute, dass gerade dieser Sachverhalt die Polizisten zu so einer verheerenden Überreaktion verleitete.
Bei all diesen Vorfällen gibt es im Nachgang Empörungsproteste, die dann von Kriminellen zu umfangreichen Plünderungen von Geschäften genutzt werden. Dieses mal entstand daraus eine große internationale Bewegung, deren Legimität ich mit Nachdruck bestreite. Es handelt sich ganz klar um eine linkfaschistische Kampagne, die sich bemüht den diesjährigen US-Präsidentschaftswahlkampf zu beeinflußen. Dies wird sichtbar, wenn man den Fall George Floyd mit dem von Walter Scott aus dem Jahre 2015 also unter der Obama-Präsidentschaft vergleicht. Der flüchtende Walter Scott wurde damals durch 5 Schüsse in den Rücken von einem Polizisten getötet. Dieser Fall ist um Welten schlimmer als der Fall Floyd. Außerdem war Walter Scott weit weniger kriminell als George Floyd. Bei Scott ging es im wesentlichen nur um nicht geleistete Unterhaltszahlungen, während Floyd einen bewaffneten Raubüberfall auf dem Kerbholz hat. Der Polizist im Fall Scott wurde auch mittlerweile zu 20 Jahre Gefängnis verurteilt, was ich für angemessen halte. Im Fall Floyd halte ich wesentlich geringere Strafen für angemessen, 5 Jahre für den Haupttäter und Bewährungsstrafen für die Mittäter. Ich befürchte allerdings wesentlich härtere Strafen. Bedeutender ist jedoch die völlig unterschiedliche Behandlung beider Fälle durch die Medien und genau um die geht es mir hier. Wenn rechte Parteien z.B. den Mordfall Kandel für ihre Propaganda nutzen dann gibt es riesiges Geschrei von Lügenpresse und Lügenpolitikern. In diesem vergleichweise "harmlosen" machen aber Lügenpresse und Lügenpolitiker genau dasselbe, was sie den Rechten vorwerfen. Das machen sie nun keineswegs zum ersten mal, sondern so oft wie nur irgendwie möglich, aber nie war das ganze durchschaubarer als in diesem Fall. Gottseidank sind Gutmenschen auch Blödmenschen und die Bewegung Black Lives Matter ist mittlerweile völlig außer Kontrolle geraten. Unter anderem wird von radikalen Aktivisten die Abschaffung der Polizei gefordert. Black Lives Matter, so wie sich die Kampagne um dieses sehr bedauerliche Tötungsdelikt entwickelt, wird Trump bei der Wiederwahl helfen. Ob es für die Wiederwahl angesichts der durch den Corona-Shutdown verursachten Wirtschaftskatastrophe reicht, steht natürlich auf einem anderen Blatt Papier.


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