#1

Die AfD wird bei den Landtagswahlen deutlich besser

in Ohne Photo 13.03.2016 17:07
von kassandro • 405 Beiträge

als in den Umfragen vorhergesagt abschneiden. So weit lehne ich mich knapp eine Stunde vor Schließung der Wahllokale aus dem Fenster. Folgende Werte wurden für die AfD vorhergesagt:
18% in Sachsen-Anhalt
12% in Baden-Würtemberg
9% in Rheinland-Pfalz


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#2

RE: Die AfD wird bei den Landtagswahlen deutlich besser

in Ohne Photo 15.03.2016 12:22
von kassandro • 405 Beiträge

Mein Prognose bezüglich der "Lügenprognosen" war richtig. Hier die Wahlergebnisse:
24,2% in Sachsen-Anhalt
15,1% in Baden-Württemberg
12,6% in Rheinland-Pfalz
Im Durchschnitt lag das Wahlergebnis der AfD also etwa 30% über den Prognosen, in Baden-Baden-Württemberg etwas darunter, in Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz etwas darüber. Zur Entschuldigung der "Lügendemoskopen" könnte man den Bradley-Effekt ins Felde führen: Der damalige farbige Bürgermeisterr von Los Angeles,Tom Bradley, war 1982 demokratischer Bewerber um das Amt des Gouverneurs von Kalifornien und sah in den Wahlprognosen wie der sichere Sieger aus. Er verlor aber dann knapp. Als Begründung für Prognose-Desaster wurde angeführt, daß die befragten Wahler sich ihrer rassistischen Meinung schämten und deshalb eine falsche Abstimm-Absicht angegeben hätten. Die "Lügenpresse" hat nun in der Vergangenheit die AfD als rassistisch, völkisch oder gar nazistisch dämonisiert, was die von den "Lügendemoskopen" befragten Personen zum Teil zu bewogen haben könnte, ihre wahren Absichten zu verleugnen. Aber selbst, wenn dieser Bradley-Effekt Ursache der Fehlprognosen gewesen wäre, hätten die "Lügendemoskopen" nach den eine Woche zuvor stattgefundenen hessischen Kommunalwahlen, wo die AfD ebenfalls schon 12% erreicht hat, daß ihre Prognosen unmöglich stimmen können, denn auf kommunaler Ebene ist die AfD bei weiten noch nicht so präsent wie auf Landes- oder gar Bundesebene. Außerdem sind Kommunalwahlen mehr personenbezogenen und es gibt viele parteilosen Gruppierungen. Solche Wahlen eigenen sich deshalb deutlich weniger für "Denkzettel" als Landtagswahlen. Im Grunde ist das hessische Kommunalwahlergebnis für die AfD sogar noch bemerkenswerter als die drei Landtagswahlergebnisse. Genau die hessischen Kommunalwahlergebnisse haben mich zu meiner Prognose bezüglich der Landtagswahlergebnisse geführt und ich lag damit richtig. Mein Urteil lautet also: Die Wahlprognosen wurden bewußt manipuliert. Warum werden die Wahlprognosen überhaupt manipuliert? Zum einen drücken die Demoskopen durch die Manipulierung ihren ureigenen Wunsch aus. Sie wollten einfach eine möglichst kleine AfD und unbewußt haben sie dann bei der statistischen Sorgfalt geschludert. Zum anderen wissen alle Demoskopen, daß ihre Prognosen eine selbstverstärkende Wirkung haben. Wenn man also die AfD kleiner prognostiziert, dann wird sie auch weniger gewählt, und wenn man prognostiziert das Malu immer mehr aufholt, dann verstärkt das die Aufholjagd. Aus diesem Grund haben die Demoskopen auch vor den Wahlen wieder eine wachsende Zustimmung zur Politik Angela Merkels geortet. Hinter dem bewußten Teil der "Lügenprognosen" steckt also die Idee der sich selbst erfüllenden Prognose. Natürlich sind sich auch Demoskopen bewußt, daß so eine Manipulation nur wenig bringt, aber sie wollten dadurch ihr eigenes, kleines Schärflein zur Bekämpfung der AfD beitragen.


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zuletzt bearbeitet 15.03.2016 13:19 | nach oben springen


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